Rezension: ›Senta und Ulla - Safeword Pfannkuchen‹ von Bea Wagner
Dieses Buch ist eine eine echte, klassische Liebesgeschichte. Frau trifft Frau, Frauen verlieben sich ineinander, Frauen entdecken, dass sie dominant und devot sind. Gut, ich gebe zu, nicht ganz klassisch im goetheschen Sinne.
Gute Partys enden in der Küche. Und wenn man großes Glück hat, findet man sich mit dem Menschen dort wieder, mit dem man den ganzen Abend hätte flirten wollen – wenn man den Mut dazu gehabt hätte.
Am Ende des Sommerfestes ihrer Schwester landet Senta in der Küche – mit Ulla. Eine schwierige Konstellation, denn Senta ist lesbisch und Ulla nicht. Dafür hat diese einen prächtigen Po, prall und rund. Und auf diesen Po hat es Senta abgesehen. Am liebsten würde sie ihn mit einer Peitsche zum wackeln bringen.
»Senta und Ulla, Safeword Pfannkuchen« ist eine echte, klassische Liebesgeschichte. Frau trifft Frau, Frauen verlieben sich ineinander, Frauen entdecken, dass sie dominant und devot sind. Gut, ich gebe zu, nicht ganz klassisch im goetheschen Sinne. Natürlich gibt es Irrungen und Gefühlsverwirrungen, Abstürze nach missglückten Sessions, aber ein wenig Pfeffer braucht eine gute Geschichte. Und das ist das Buch - eine gute Geschichte. Schön und zügig zu lesen, mit Stellen zum mitleiden und zum schmunzeln – was schon der Untertitel »Safeword Pfannkuchen« erraten lässt. Da wird dann schon mal ausprobiert, ob sich Volksmusiksendungen als Erziehungsmaßnahme eignen...
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Wieso muss ich jetzt an Palatschinken denken, nicht an Pfannkuchen??
Wölfin,
in Erinnerungen an Urlaube in Österreich schwelgend: Die Berge hochzulaufen war immer doof, im Faaker See zu schwimmen immer toll - und so oder so: die Palatschinken am Abend waren eh das ALLERBESTE.
Also, ich kann mir den Roman jetzt gut vorstellen, liebe katharina, auch wenn mir das was ich nun weiß, nicht besonders Lust zum Lesen macht. Aber auch das ist das Wesen einer guten Kritik, den Leser erkennen zu lassen, ob ein Buch den Nerv treffen könnte.
13.07.2023 um 18:23 Uhr
Nora
Danke schön fürs Appetit machen!
Wieso muss ich jetzt an Palatschinken denken, nicht an Pfannkuchen??
Wölfin,
in Erinnerungen an Urlaube in Österreich schwelgend: Die Berge hochzulaufen war immer doof, im Faaker See zu schwimmen immer toll - und so oder so: die Palatschinken am Abend waren eh das ALLERBESTE.
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