Ein ganz offizieller Termin im Büro und übereifrige Höflichkeit einer Sekretärin sind keine äußerlichen Anzeichen eines eher leidenschaftlichen Treffens. Und doch: Nackte Haut unter dem Mantel, schmerzende Klammern auf den Brüsten und ein flacher Atem geben der Verhandlung im Konferenzraum einen besonders liebevollen Charakter.
Ich lächle, als ich der Empfangsdame deinen Namen nenne, denn schließlich habe ich einen ganz offiziellen Termin bei dir. Sie hakt meinen Namen auf der Liste ab, die vor ihr liegt, und bittet mich, einen Moment zu warten. Ich muss noch mehr lächeln … »Warten. Lieber Himmel«, denke ich mir, »wenn du wüsstest, wie oft ich während meiner Beziehungen schon gewartet habe.« Ich nehme in einem Ledersessel Platz und bemühe mich, nicht automatisch die Beine überzuschlagen. Ohne weitere nennenswerte Kleidung unter dem Mantel könnte das zu ungewollten Einblicken führen. Mein Herz pocht schneller, als sich Schritte nähern. Doch du bist es nicht, die Schritte gehen vorbei. Mehr unbewusst zupfe ich an dem Schal, den ich um den Hals geschlungen habe. Ich weiß, dass das Lederhalsband darunter nicht zu erkennen ist und habe doch das Gefühl, es wäre für alle sichtbar.
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Ein wirklich netter Termin, ich frage mich, für wem währe es peinlicher gewesen, wenn Jemand diesen Konferenzraum betreten hätte? Ihr, nein, sie müsste nicht nächsten Morgen wieder ins Büro kommen. Ihm, ja, stelle mir gerade den Flurfunk vor und bekomme ein schelmisches Grinsen.
Dein kleines Bürodate war klasse geschrieben, viele kleine Details, schöne Wortwahl und dieses gewisse prickeln beim Lesen.
02.01.2022 um 00:23 Uhr
Ich finde die Geschichte gut! Sie regt die Phantasie an. Ich habe die Geschichte aufgesogen, es war superschön! Vielen Dank, dass ich sie lesen durfte
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