Anja hatte Lust, eine Geschichte zu schreiben. Doch das Vorhaben stockte, sie kam nicht voran und wartete auf eine Eingebung. Nicht, dass es ihr an Fantasie gemangelt hätte, aber es fiel ihr schwer, Gedanken, Gefühle und Bilder zu beschreiben. So erzählte sie Christoph davon.
Hier habe ich ein gelungenes Wechselspiel zwischen Fantasie und Realität gefunden. Die Form, eigene Wünsche durch eine Geschichte dem Partner mitzuteilen hat mir gut gefallen, da hier im weiteren Ablauf der Umsetzung bewusst Spielraum für Entwicklung gelassen wird.
Durch Deinen Schreibstil empfand ich den Text unterhaltsam, leicht zu lesen, nicht überladen und froh.
so habe ich die Geschichte gar nicht gelesen. Nach Deinem Kommentar habe ich versucht unter diesem Aspekt die Geschichte zu betrachten, aber ich komme nicht dahinter, wie Du darauf kommst, dass das Schreiben dieser Geschichte ein "Transport" der eigenen Wünsche wäre.
@Söldner: Ich musste schmunzeln, als ich heute Morgen Deinen Kommentar las. Anja würde doch niemals nicht... das wäre ja direkt schon fast unverschämt - und wenn doch würde sie es ganz bestimmt abstreiten
@Hexlein: Aber definitiv Nein! Nein es war keine Absicht und ich find's sehr spannend, dass verschiedene Menschen die selbe Geschichte verschieden interpretieren.
Btw. Hexlein, kannst Du erklären, warum Du der Ansicht bist, eine Ohrfeige würde nicht zu den Protagonisten passen? Oder liegts hauptsächlich daran, dass Du Ohrfeigen nichts magst, wie Du sagst?
Deine beiden Protagonisten haben ein sehr inniges Verhältnis..er neckt sie...sie foppt ihn.
Die Verbundenheit der Beiden spingt einem bei der Beschreibung des Sonntagnachmittags einfach ins Auge.
Ok, ja, ich mag keine Ohrfeigen, weil sie für mich einfach entwürdigend sind und so, wie die Beiden miteinander umgehen ist das für mich ein solcher Schlag, dass es mich schmerzt.
Klar kann es sein, dass dies etwas ist, was die beiden miteinander vereinbart haben. Dass dies zu ihrer Leidenschaft dazu gehört. Aber sie kommt so unvermutet. So aus dem Nichts heraus in Deiner Geschichte, dass sie wie ein Fremdkörper wirkt.
Ich kann es leider nicht anders erklären, aber ich hätte mir ein anderes Mittel gewünscht, um sie den Mund öffnen zu lassen. Der stumme Kampf der Beiden mit den Augen, der der Ohrfeige vorangeht...wenn ER den alleine durch seine Macht und Stärke "gewonnen" hätte, wäre die Geschichte für mich ein kleines bisschen "runder" gewesen. Oder aber, dass so was, wie "sie wusste, was sie erwartet, wenn sie ihn so anschaute..." die Ohrfeige "eingeleitet" hätte. In einer meiner Geschichten gibt es einen ähnlichen Moment, und ich muss gestehen, dass ich nicht so genau wusste, wie ich ihn auflösen solle. Bis mir als einzige Rettung aus diesem Dilemma eine Unterbrechung von außen einfiel.
Wie gesagt, manche Dinge kann man halt einfach nicht erklären. Sie kommen aus dem Bauch heraus. Aber ich hoffe, dass ich Dir Deine Frage beantworten konnte.
Die Geschichte ist schön geschrieben und inspirierend. Und die bereits angefangene Diskussion zur Geschichte ebenso. Ich habe - genauso wie Söldner - gedacht, dass Anja das Geschichteschreiben bewusst zur Mitteilung der eigenen Wünsche einsetzt und habe schon bedauert, dass meine Frau mich nicht als Geschichtenschreiber kennt, der ich auch einmal ein Manuskript (oder ein Drehbuch?) rüberschieben könnte, ohne dass es sie befremden würde. Doch vielleicht sollte ich damit einfach einmal anfangen? Die Ohrfeige würde ich aber - wie hexlein - sicherlich weglassen - für meinen persönlichen Geschmack liegt der Reiz im sich Ausliefern und im Übernehmen der Kontrolle und nicht in der Gewalt. Aber das ist eine ganz persönliche Ansicht, die jeder für sich selbst entscheiden muss.
Lass Deine Anja bitte weiterschreiben, wie sie weiter inspiriert wird!
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»Inspiration«
von kijana
Anja hatte Lust, eine Geschichte zu schreiben. Doch das Vorhaben stockte, sie kam nicht voran und wartete auf eine Eingebung. Nicht, dass es ihr an Fantasie gemangelt hätte, aber es fiel ihr schwer, Gedanken, Gefühle und Bilder zu beschreiben. So erzählte sie Christoph davon.
Die BDSM-Geschichte lesen: »Inspiration« von kijana