"Joao hielt sie im Arm und wiegte sie sanft, ließ sie sich ausweinen, ohne etwas zu fragen, ohne etwas zu sagen. ... - nichts schien gebrochen, nichts schien gerissen."
Vielleicht interpretiere ich in diesen Satz vor meiner eigenen Biografie viel zu viel hinein. Wenn diese Formulierung nur ein Zufall ist, ist sie einfach stimmig und gut gelungen; wenn der letzte Halbsatz eine Metapher ist, dann ist sie gewaltig und schön, wie ein Gewitter in den Bergen.
Mein Lob für Deine Geschichte wurzelt natürlich in dieser persönlichen Berührung, die mir beim Lesen des ersten Absatzes bereits die Tränen in die Augen getrieben hat; gebremste Ehrlichkeit und aus Wut gewachsener Schmerz haben mich begleitet, bevor das Glück einer ganz besonderen Nacht einen Wendpunkt gebracht hat, der meine große Liebe davor bewahrt hat zu brechen oder zu reißen.
Ich schüttele noch immer den Kopf vor Verwunderung. Angelo, was machst Du mit mir? Schon der erste Lacher des Tages geht auf Dein Konto, und jetzt das…
Dass Dir darüber hinaus eine stimmige Erzählung gelungen ist, soll nicht unerwähnt bleiben. Die Verknüpfung aus virtueller Welt und wirklichem Leben im zweiten Teil spricht mich persönlich nicht an, und das Ende kommt mir etwas überhastet daher. Deine Sprache mit der sorgfältigen Wortwahl, die teilweise grandiosen Formulierungen und die Beschreibungen voller Liebe zum Detail machen das aber wett.
Schattenwölfin
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»Expeditionen (Teil 1) - Joao und Lys (1)«
von Angelo Gioioso
Joao und Lys brauchen ihre Zeit, um sich ihrer Neigungen bewusst zu werden. In einer besonderen Nacht finden sie in ihre Rollen. Sie wissen noch nicht, wie knapp ihre gemeinsame Zeit bemessen ist - aber sie verstehen es, jede Minute zu genießen und auch andere teilhaben zu lassen.
Die BDSM-Geschichte lesen: »Expeditionen (Teil 1) - Joao und Lys (1)« von Angelo Gioioso