Ein wirklich erregender Besuch in den Dünen.
Mit wirklich schöner Wortwahl, mit ausgefeilten Beschreibungen malst Du diesmal Bilder, die sofort in meinem Kopf ankommen. Mich erst mit Karin mitnehmen, als sie auf dem Fahrrad in Richtung Strand fährt, dann, als sie durch den Sand stapft. Lässt mich dabei an ihren Gedanken, Erinnerungen teilhaben. Später, in den Dünen, kann man diesen dezent beschriebenen, einzigartigen Geruch förmlich riechen. Nach einer Weile beginnt ein prickelnd erotisches Spiel, eines, auf das sie sich wohl Wochen vorher nicht einmal in Gedanken eingelassen hätte. Diese Erkenntnis, das Nachsinnen darüber ist es auch, was für mich die Zeilen so besonders lesenswert macht.
Karin, die scheinbar starke, selbstbewusste Frau, hat jemanden gefunden, dem sie vertrauen, dem sie sich hingeben kann. Auch wenn wir nicht sehr viel über ihn erfahren, so ist er von Beginn an präsent, führt und hat sicherlich noch viel mit ihr vor.
Danke für diese gelungenen Zeilen.
»In den Sand gesetzt«
von Nachtasou
Karin ist selbstvergessen, hat sich selbst vergessen und meint nicht mehr zu wissen, wo es langgeht. Da ist es gut, klaren Aufträgen nachzukommen. Heute ist es ein einfacher Auftrag, den er ihr erteilt hat. Er liebt diese Spielchen, und manchmal hat sich Karin schon gefragt, warum sie das mitmacht.
Die BDSM-Geschichte lesen: »In den Sand gesetzt« von Nachtasou