»Die 120 Tage von Sodom« von Marquis de Sade, »Venus im Pelz« von Leopold von Sacher-Masoch, »Die Geschichte der O« von Pauline Réage, »Gor« von John Norman – diese und andere Bücher kann man als BDSM-Klassiker bezeichnen. Sie nahmen Einfluss auf die Entwicklung des Verständnisses von BDSM, auf Terminologien, Aufklärung oder gesellschaftliche Akzeptanz. Gut, dass es sie gab.
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„Die Geschichte der O“ ist der einzige sogenannte BDSM-Klassiker, den ich gelesen habe. Ich fand die Geschichte zunächst unterhaltsam und sehr eigenwillig, im Nachhinein wirkt sie auf mich jedoch mittlerweile sehr klischeehaft und stereotyp. Zwischen allem bdsm’igen Dominanz- und Ausbildungsgehabe fehlt in der Story der Aspekt der Achtsamkeit und Fürsorge, die für den submissiven Part vorhanden sein sollte. Um so verwunderlicher, da das Buch von einer Frau geschrieben wurde.
Ich habe in jungen Jahren per Zufall einen Band der Gor-Reihe in die Finger bekommen und daraufhin versucht, an alle Bände heranzukommen.
Damals noch total unwissend hat es mich total getriggert und ich habe mich schrecklich dafür geschämt.
Das Gefühl ging gsd irgendwann weg
Jetzt bin ich froh, über meinen Sammelwahn von damals. Auch die 120 Tage von Sodom habe ich irgendwann mal per Zufall in die Finger bekommen und zusammen mit ein paar weiteren Werken der erotischen Literatur, die aber bestimmt nicht zu den Klassikern gehören, stehen sie jetzt warm, weich und muckelig in meinem Bücherregal.
06.01.2026 um 09:49 Uhr
„Die Geschichte der O“ ist der einzige sogenannte BDSM-Klassiker, den ich gelesen habe. Ich fand die Geschichte zunächst unterhaltsam und sehr eigenwillig, im Nachhinein wirkt sie auf mich jedoch mittlerweile sehr klischeehaft und stereotyp. Zwischen allem bdsm’igen Dominanz- und Ausbildungsgehabe fehlt in der Story der Aspekt der Achtsamkeit und Fürsorge, die für den submissiven Part vorhanden sein sollte. Um so verwunderlicher, da das Buch von einer Frau geschrieben wurde.