Das Machtgefälle zwischen Top und Bottom basiert auf klaren Regeln. Aber auch auf deren Einhaltung. Denn Disziplin ist nicht ohne Grund ein Teil des Begriffs BDSM.
Wie streng, wie genau und wie konsequent man die Einhaltung von Regeln lebt, ist jedem selbst überlassen. Denn jede BDSM-Beziehung ist unterschiedlich, abhängig von eigenen Ansprüchen und von gegebenen Möglichkeiten. Das ist gut so. Und so gibt es ganz unterschiedliche Intensitäten, mit denen man disziplinert sein kann.
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Ich habe jetzt auch endlich abgestimmt und das Erste angekreuzt. Nicht, weil ich so ein disziplinierter Mensch wäre oder, weil ich keine gestandene, erwachsene Frau wäre und deshalb einen Dom bräuchte, der mir sagt, was zu tun ist.
Ich paraphrasiere mal 'Disziplin' mit 'Regeln und deren Kontrolle'. Das brauche ich als Sicherheit und Bestätigung, damit ich nicht mit mir selbst hadern muss oder gar Zweifel an meiner Existenz bekomme.
Als Sub möchte ich selbstverständlich auf mich persönlich zugeschnittene Regeln bekommen, die ich auch sehr gerne einhalte, weil mich das erregt, es mir zeigt, dass ich beachtet oder sogar geliebt werde, weil es demjenigen, der die Regeln aufstellt, Freude bereitet. Dies ist aber ein sehr dynamisches Konstrukt unter Spannung. Sobald ich nämlich das Gefühl habe, dass die Einhaltung dieser Regel(n) unwichtig wird, fange ich an, aus Schamgefühl nachlässig zu werden, denn ich fühle die Macht über mich nicht mehr, und habe das Gefühl, vielleicht gar nicht mehr wichtig zu sein.
Ein D/S - Konzept ist für mich etwas sehr eng aufeinander abgestimmtes, sich ergänzendes. Wenn ich behaupten würde, dass ich darin aufginge, bedingungslos vor mich hin zu dienen und ohne jeglichen Anspruch wäre, wäre das geheuchelt und deshalb gehören für mich sowohl Disziplin (die Einhaltung von Regeln, Aufgabenerfüllung etc.) genauso dazu, wie deren Kontrolle und das zu jeder Zeit.
Ich bin da bei Cid, habe mich allerdings für die zweite Antwort entschieden. Die Disziplin ist bei uns zwar auch auserhalb von Session spürbar/vorhanden, aber eben auch nur wenn es der Alltag zulässt. Regeln und Aufgaben gibt es auch im Alltag aber nicht jeder Verstoß kann z.B gleich bestraft werden da die Kinder ja auch noch da sind. Was dann oft wieder auf eine Session zurückführt.
Ich habe mich für Antwort 1 entschieden, da Disziplin nicht nur in Sessions sondern auch darüber hinaus eine zentrale Rolle für mein/unser BDSM spielt. Mich stört bei der Antwort allerdings die Aussage "zu jeder Zeit ", da dies nicht 24/7 so ist, sondern immer dann, wenn unser Leben uns die Möglichkeit dazu gibt. Wenn es dann allerdings die Möglichkeit gibt, kickt es uns durchaus sehr, dass ich bestimmte Dinge, die innerhalb unserer Grenzen liegen, erwarte und kontrolliere und sie diesen Erwartungen so gut wie möglich gerecht wird und kontrolliert wird.
Ich persönlich finde Regeln und Disziplin in einer D/S Beziehung schon sehr wichtig. Da wir uns noch so ein bisschen in der Findungsphase befinden gibt es da noch kein umfangreiches Regelwerk. Aber ich fühle doch schon oft, dass sie merkt wie sehr ich danach verlange ihre Regeln zu befolgen und wenn nötig wird Sub dann auch schon mal diszipliniert. Besonders anregend finde ich auch die kleinen Ermahnungen im Alltag, wenn ich wieder mal etwas nicht so richtig wunschgemäß erledigt habe. Das fördert bei mir das Gefühl kontrolliert und erzogen zu werden. Beim nächsten Mal versuche ich es dann nach ihren Wünschen besser zu machen. Aber da wird sie noch viel Disziplin einfordern müssen
Ich habe das erste, also :"Disziplin wird zu jeder Zeit eingefordert und kontrolliert" ausgewählt, da mir Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit und Kontrolle wichtig ist.
Das mag sich komisch anhören weil schon durch eine Beziehung an sich, weiß ich das diese Person ein wahres Interesse an mir haben muss und dennoch würde ich mich ohne Kontrolle der Einhaltung ihrer Regeln fragen ob Sie vielleicht doch kein Interesse hat oder diese Regel nur aufgeführt hat um meinen Willen - weil ich devot bin.
Es geht ja auch gar nicht um das paranoide kontrollieren, das wäre auch irgendwie nicht zu praktizieren und nicht gesund aber mir persönlich ist es wichtig das ich spüren muss, daß Sie wirklich so dominant ist, das ihr viel daran liegt an die Einhaltung ihrer Regel.
Ohne dieser Kontrolle würde ich irgendwann die ein oder andere Regel in Frage stellen
Ich mag Frauen mit einem ausgeprägten kontrollfetisch,
10.02.2026 um 02:08 Uhr
Ich habe jetzt auch endlich abgestimmt und das Erste angekreuzt. Nicht, weil ich so ein disziplinierter Mensch wäre oder, weil ich keine gestandene, erwachsene Frau wäre und deshalb einen Dom bräuchte, der mir sagt, was zu tun ist.
Ich paraphrasiere mal 'Disziplin' mit 'Regeln und deren Kontrolle'. Das brauche ich als Sicherheit und Bestätigung, damit ich nicht mit mir selbst hadern muss oder gar Zweifel an meiner Existenz bekomme.
Als Sub möchte ich selbstverständlich auf mich persönlich zugeschnittene Regeln bekommen, die ich auch sehr gerne einhalte, weil mich das erregt, es mir zeigt, dass ich beachtet oder sogar geliebt werde, weil es demjenigen, der die Regeln aufstellt, Freude bereitet. Dies ist aber ein sehr dynamisches Konstrukt unter Spannung. Sobald ich nämlich das Gefühl habe, dass die Einhaltung dieser Regel(n) unwichtig wird, fange ich an, aus Schamgefühl nachlässig zu werden, denn ich fühle die Macht über mich nicht mehr, und habe das Gefühl, vielleicht gar nicht mehr wichtig zu sein.
Ein D/S - Konzept ist für mich etwas sehr eng aufeinander abgestimmtes, sich ergänzendes. Wenn ich behaupten würde, dass ich darin aufginge, bedingungslos vor mich hin zu dienen und ohne jeglichen Anspruch wäre, wäre das geheuchelt und deshalb gehören für mich sowohl Disziplin (die Einhaltung von Regeln, Aufgabenerfüllung etc.) genauso dazu, wie deren Kontrolle und das zu jeder Zeit.