Obwohl die Stilrichtungen der auf den Schattenzeilen veröffentlichten Geschichten so vielfältig sind wie unsere erotische Leidenschaft selbst, gibt es vielleicht doch die eine oder andere Richtung, die du bevorzugst.
Eine Umfrage in der BDSM-Community.
Info: Gestartet am 16.03.2012. Noch nicht beendet.
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Lesen ist eine der Leidenschaften, die uns alle auf den Schattenzeilen verbinden. Doch auch wenn wir diese Vorliebe für niedergeschriebene Fantasien und Erlebnisse gemeinsam teilen, haben wir ganz unterschiedliche literarische Interessen, Vorlieben und Favoriten. Das ist nicht anders als in jedem sortierten Buchladen, in dem dich bestimmte Regalreihen ganz besonders anziehen und interessieren. Darf es in einer Geschichte heftig und wild zugehen? Oder bevorzugst du lieber sanfte, romantische Erzählungen, um dein Kopfkino zu bedienen? Gefallen dir möglicherweise am besten die lustigen und witzigen Begebenheiten? Oder schenkst du deine Aufmerksamkeit lieber kritischen und nachdenklichen Anmerkungen? Obwohl die Stilrichtungen der auf den Schattenzeilen veröffentlichten Geschichten so vielfältig sind wie unsere erotische Leidenschaft selbst, gibt es vielleicht doch die eine oder andere Richtung, die du bevorzugst. Heute wollen wir sie wissen.
Welche Geschichten liest du am liebsten?
Du kannst die Ergebnisse der Umfrage einsehen, sobald du abgestimmt hast oder die Umfrage beendet ist. Also, worauf wartest du?
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hier möchte ich Dir aber widersprechen, weil, man muss nicht gelesenes umsetzen
Wo habe ich denn geschrieben, dass Gelesenes nicht ausprobiert wird? Texte nicht Inspiration sein können?
Ich finde lediglich, dass der Vergleich zwischen den Krimis und den BDSM-Texten hinkt, dem ich immer wieder begegne; Du bist ja nicht die Erste, die ihn bemüht. Offensichtlich hast Du mich vollkomenn falsch verstanden.
hier möchte ich Dir aber widersprechen, weil, man muss nicht gelesenes umsetzen, aber ich habe schon aus ganz vielen Büchern Anregungen bekommen, etwas auszuprobieren oder auch mal ein beschriebenes Land zu besuchen. Ich persönlich finde Bücher sind viel mehr, als nur die geschriebene Story, denn das Drumherum gibt mir ganz oft Gedankenanstöße mal etwas neues zu machen. Allein die Ostfriesen-Krimis liebe ich allein schon von den Beschreibungen der Örtlichkeiten, weil ich viele kenne und auch schon durch die Krimis neue kennengelernt habe.
Ich finde es nicht so abwägig durch ein Buch auf etwas neues aufmerksam zu werden und es umzusetzen (okay, nicht gerade den Mord aus dem letzten Krimi).
Ich möchte nicht wissen, wie viele nach den Büchern Shades of Grey etwas ausprobiert haben, also doch von den Büchern inspiriert worden sind.
... nach einem guten Krimi werde ich auch nicht direkt zum Mörder...
Über diesen Vergleich muss ich immer wieder schmunzeln, weil er in meinen Augen ordentlich hinkt. Natürlich muss man nicht alles aus den Geschichten 1:1 umsetzen (weder bei einer BDSM-Geschichte noch bei einem Krimi), aber schon die Motivation, das eine oder das andere zu lesen, ist doch eine ganz andere:
Den Krimi lesen Menschen i.d.R. vollkommen unabhängig von ihrer Neigung, eine BDSM-Geschichte vermutlich überwiegend Menschen, die sich in irgendeiner Weise in den Erzählungen wiederfinden wollen. Sie müssen nicht erst BDSM-ler werden, sondern tragen es (mehr oder weniger erkannt und benannt) in sich.
Die 50 Shades nehme mal aus, weil weder die Autorin BDSM-lerin ist und ich behaupte auch, dass die Verkaufszahlen überwiegend solchen Menschen zu verdanken sind, die "einfach mal schauen" wollen, ohne wirklich mit BDSM was am Hut zu haben. In dem Zusammenhang wäre interessant zu wissen, ob die Verkaufszahlen für anderen BDSM-Titel nach dem Erfolg der Trilogie spürbar angestiegen sind.
Niemand wird also zum Mörder, weil er einen Krimi liest, aber sicher auch niemand zum BDSM-ler, weil er eine Geschichte über Lust und Schmerz, Dominanz und Unterwerfung liest. Deswegen stimmt der immer wieder bemühte Vergleich meiner Meinung nach nicht.
Ich kann mich nicht entscheiden, weil es zu viele Faktoren gibt, was eine gute Geschichte ausmacht. Das wichtigste ist in aller erster Linie, dass sie gut und spürbar geschrieben ist. Man muss nicht alles ausprobieren und umsetzen, denn nach einem guten Krimi werde ich auch nicht direkt zum Mörder...
Ich mag alle Geschichten, die gut geschrieben sind. Das was andere Menschen als romantisch und gefühlvoll beschreiben finde ich persönlich aber meist furchtbar. Ich habe selber eine verschrobene Art der Romantik, wenn sie einen Hauch eines Klischees beinhaltet, werde ich nur sarkastisch. In der Realität. Bei Geschichten höre ich einfach aus zu lesen. Ich bin der klassische S/Mer, ohne einen romantischen D/S-Überbau. Deshalb gefallen mir gut 95% aller BDSM-Geschichten nicht wirklich. Ich kann aber trotzdem eine gute Schreibe erkennen und anerkennen.
14908
Gelöscht.
10.04.2015 um 12:11 Uhr
Habe mich für harte, heftige, erregende Geschichten entschieden,
wobei romantische, gefühlvolle, anregende Geschichten ebenfalls ihren Reiz haben.
15.04.2015 um 06:50 Uhr
RoteSonne
hier möchte ich Dir aber widersprechen, weil, man muss nicht gelesenes umsetzen
Wo habe ich denn geschrieben, dass Gelesenes nicht ausprobiert wird? Texte nicht Inspiration sein können?
Ich finde lediglich, dass der Vergleich zwischen den Krimis und den BDSM-Texten hinkt, dem ich immer wieder begegne; Du bist ja nicht die Erste, die ihn bemüht. Offensichtlich hast Du mich vollkomenn falsch verstanden.
Wölfin