Schockiert starrte sie ihn an. Was einst überirdisch schön gewirkt hatte, entpuppte sich jetzt als trauriger Haufen angeschlagener Scherben und unnützen Tands. Er schwieg noch immer.
Die Dichte der Geschichte ist bedrückend wie die Situation, in der die beiden sich befinden. Das lesend auszuhalten ist mir vor allem deswegen möglich, weil Deine Sprache, liebe ungewiss, mich nicht vorzeitig aus dem Text entlässt, sondern mich fesselt bis zum letzten Satz.
Spannender Anfang, rasante Steigerung zur Entscheidung, die offen bleibt - all das gefällt mir sehr gut, ist sprachlich überzeugend. Der Schlussatz ist ehrlich und trifft den Punkt, aber so, wie ihre Person aufgebaut ist, wird er sie nicht überzeugen können. Dennoch wird hier das schwierige Thema einer Partnerschaft mit unterschiedlichen Einstellungen zu SM kurz aber treffend thematisiert.
Beim Lesen dieses gefühlvoll geschriebenen Beitrags machte sich in mir die ständig vorhandene Ambivalenz sehr deutlich bemerkbar.
Ich verstehe Sie - ich vestehe Ihn
Irgendwie ist es traurig, denn obwohl Du das Ende offen läßt, sind sich die beiden Protagonisten in dieser Situation nicht sehr nah.
Es zeigt mir aber auch, welches Glück ich habe, einen Partner zu haben, der meine Neigung teilt.
Ich mag gar nicht darüber nachdenkenm wie ich reagieren würde, wenn ich diese Gefühle in mir habe, sie aber nicht ausleben könnte. Wie wüde ich reagieren?
Auf jedenfall hast Du mit dieser Beschreibung Deinen Finger auf eine wunde Stelle bei vielen gelegt.
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Um mich mal an den Kommentar von Ambiente zu hängen: für mich persönlich eine undenkbare Konstellation. Sex ohne Liebe, nur als Spiel zwischen zwei Partnern? Unbefriedigend ! Da bleibt das Herz auf der Strecke und über Kurz oder Lang zerbricht beides., die Spielbeziehung und die Ehe.
Ich kannte einen Part einer solchen Konstellation. Erstaunlicherweise war Sabine eine starke Persönlichkeit, spielte selbst als Dominante, mit ihrem Mann, aber auf Feten auch mit anderen.
Aber in ihr hatte sie auch einen Teil, der devot war, auch masochistisch. Sie fand einen DOM, der ihr gab, was ihr in ihrer Ehe fehlte, Dominanz und Führung im Spiel. Es war eine reine SM Beziehung - ohne Sex - oder sagen wir es profan: ohne Geschlechtsverkehr - die von ihrem Mann geduldet wurde.
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»Weil ich es sage«
von ungewiss
Schockiert starrte sie ihn an. Was einst überirdisch schön gewirkt hatte, entpuppte sich jetzt als trauriger Haufen angeschlagener Scherben und unnützen Tands. Er schwieg noch immer.
Die BDSM-Geschichte lesen: »Weil ich es sage« von ungewiss