Er ist bei mir. Er will mehr sein als ihr Märchenprinz. Mehr haben. Mehr erleben als liebevolle Streicheleinheiten. Stattdessen will er Peitschenhiebe setzen. Den ersten noch sachte, den zweiten fester. So denkt er sich das, während sein sanftes Wesen ihm eine allzu große Härte verbietet.
ich habe diesen Text jetzt gleich zwei mal gelesen und werde den Eindruck nicht los, dass er mehr Kühle und Sachlichkeit als Leidenschaft und Begehren wiedergibt. Ich finde es sowieso schwer, das Thema Prostitution zu verpacken, schon daher ziehe ich meinen Hut, dass Du es ausprobiert hast. Zudem ist es meiner Meinung nach gut gelungen, weil ich spüren konnte, wie viel professionelle Distanz zwischen Deiner Protagonistin und ihrem Kunden steht. Das auch sie nicht ganz ohne Gefühl kann, merkt man am Ende, als sie an ihren "Mann der letzten Wochen" denkt, sich erinnert, sich Lust schenkt.
Danke, dass Du ein heikles Thema so beschreiben konntest, danke, dass ich die Zeilen lesen durfte.
Du hast da wirklich ein sehr interessantes Thema angeschrieben und wirklich gut verpackt. Normalerweise würde ich auch sagen, dass sie etwas kühl wirkt zu ihrem ersten Kunden, nur genau das gehört ja zu dem Job dazu. Sie erfüllt die Wünsche ihrer Kunden, aber es sind ihre eigenen Wünsche und Gefühle, um die es ihr selbst geht.
Mich hat die Geschichte vom Inhalt nicht so gepackt... ausser gegen's Ende... das Streben von Harry, der Beste zu sein, und seine Angst, nich zu genügen, was ich als sehr menschlich empfinde...ebenso die Lust der Frau auf das Wiedererscheinen des Mannes... in das konnte ich mich reinversetzen.
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Dein Text beginnt mit einer klaren und knapp dargelegten Analyse einer männlichen Seele. Ich hatte Freude daran.
Der zweite Teil beschreibt eine Sehnsucht. Ich denke, was will die Frau jetzt? Nach der Definition? Wahrscheinlich ist das rein körperlich, es muss so sein, kann nicht in reiner Vernunft ruhen. Das taumelt in ihr, taumelt zu Harry, zurück zum Bürger und dabei dreht sich der Text. Ich bekomme eine emotional begründete Analyse einer weiblichen Seele.
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»So long, Harry«
von Odinski
Er ist bei mir. Er will mehr sein als ihr Märchenprinz. Mehr haben. Mehr erleben als liebevolle Streicheleinheiten. Stattdessen will er Peitschenhiebe setzen. Den ersten noch sachte, den zweiten fester. So denkt er sich das, während sein sanftes Wesen ihm eine allzu große Härte verbietet.
Die BDSM-Geschichte lesen: »So long, Harry« von Odinski