Er legte einen seiner Arme um mich und drückte ihn mir in den Bauch. Es fühlte sich an wie ein Korsett oder die eiserne Klammer eines mittelalterlichen Fesselstuhls. Ich brummte genießerisch. So gefangen genommen zu werden, erregte mich ungeheuer. War Zeit für das volle Programm?
Boah, ist das böse. Und fängt so harmlos an, dass ich fast ... na ja, jedenfalls ist der Anfang so schön.
Ganz unmerklich wechselt die Stimmung, der Dialog wird künstlich, die Rollen werden zu Masken. Es reicht der kurze Moment, in dem sie fallen, um dem Geschehen jegliche Erotik zu nehmen. In dem er begreife, warum Lust und Erregung so angestrengt erscheinen.
Ohne dass ich auf grösseren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann, muss ich sagen dass sich das sehr realistisch liest. Wohl dem, der da schnell wieder umschalten kann nach so einer OT Ansage.
nun begegnet mir hier heute schon der zweite Superdom, der gegen Bezahlung arbeitet. Dein Text gefällt mir ziemlich gut. Die Buchungsanfrage mitendrin ist so ziemlich mies. Ich hatte angefange mich in Deiner Geschichte richtig wohlzufühlen ...
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als ich die Geschichte zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich gerade Devanas „Mister Perfect“ (Übrigens sehr zu empfehlen!) gelesen und kommentiert. Dann kam Augenreiben, Kopfschütteln, ein wenig fühlte ich mich wie im falschen Film. Ein Tag, ein Thema dachte ich.
Heute, mit ein klein wenig Abstand und Muße kann ich sagen, dass mir die Geschichte schon beim ersten Lesen wirklich gut gefallen hat. Sie bringt ganz schnell das Kopfkino auf Hochtouren, lässt Leserinnen und Leser in die Situation eintauchen. Schließt man die Augen, sieht man sofort ein inniges Paar, meint, die Lust riechen zu können.
Langsam kippt dann die Situation, forciert er, wird schneller ja und dann. Dann passiert das, womit beim Lesen wohl niemand rechnet. Wir müssen miterleben, dass Lust auch in Deiner Geschichte einen Preis hat, ja sogar, dass die Zeit noch knapp zu werden scheint. Trotzdem will sie Genuss bis zum Schluss, scheinbar ist egal, welchen Preis sie dafür zahlt.
Danke für eine kleine, feine Geschichte mit unerwarteter Wendung. Danke für Zeilen, die ich gern gelesen habe.
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»Preis der Lust«
von Tek Wolf
Er legte einen seiner Arme um mich und drückte ihn mir in den Bauch. Es fühlte sich an wie ein Korsett oder die eiserne Klammer eines mittelalterlichen Fesselstuhls. Ich brummte genießerisch. So gefangen genommen zu werden, erregte mich ungeheuer. War Zeit für das volle Programm?
Die BDSM-Geschichte lesen: »Preis der Lust« von Tek Wolf