Lieber Kaoru, eine schöne Geschichte. Ich mag Science-Fiction und es gibt meiner Meinung nach viel zu wenig Sex in ihnen – oder Klapse auf den Hintern. Besonders gefallen hat mir die schöne Beschreibung. Ich konnte die Alien-Polizistin richtig vor mir sehen und das, durch nur ganz wenige Details. Auch die Stadt, die offenbar in Anlehnung eines Waldes gestaltet wurde, von einer Zivilisation angelegt, die in Harmonie mit der Natur lebt, entstand vor meinen Augen. Du hast meiner Fantasie nur einen kleinen Schubs gegeben und schon habe ich weitergesponnen und mich gefragt, wie die Raumschiffe aussehen, die dort landen und die Uniformen der Fremden Urlauber. Das alles hat mich ein bisschen an Star Trek erinnert oder auch Perry Rhodan. Vielleicht solltest du mehr in diese Richtung schreiben. Das liegt dir offensichtlich.
Leider gibt es bei mir auch die Kritik immer obendrauf. Nach der Einführung hat es sich immer mehr gezogen. Du hast Situationen oft wiederholt oder nochmal erklärt. Die spannenden Dinge dann, wie der Offizier seine BDSM-Leidenschaft rechtfertigt zum Beispiel, fehlen. Besonders das Ende war sehr unbefriedigend. Da freut man sich schon auf eine heiße Inter-Spezies-Begegnung und dann bleibst du uns das Ende schuldig. Vielleicht geht es ja nur mir so, aber ich hätte gerne mehr Popo-Klatsch- und Stöhn-Aktion.
Aber das sind nur kleine Randbemerkungen. Wie schon gesagt, ich habe die Geschichte gerne gelesen. Bitte schreib weiter und lass die Hand dieses tapferen Doms dorthin gehen wo noch nie zuvor eine menschliche Hand gewesen ist!
»Fremde Kulturen«
von Knurrwolf
Mir war nicht bewusst, dass ich auf diesem Planeten gegen ein Gesetz verstoßen haben könnte. Ich fürchte, da liegt ein kulturelles Missverständnis vor. Denn bei der vorgeworfenen Tat handelt es sich um den Teil eines Spiels. Lassen Sie mich versuchen, es zu erklären.
Die ScienceFiction-Geschichte lesen: »Fremde Kulturen« von Knurrwolf