Liebe Maren , wenn das die sachlich erzählte Ebene der Leben der Jette Pawlik ist, dann würde ich die anderen beiden schon gerne lesen. Die müssten sich ja dann genau so lohnen, wie es sich gelohnt hat, diese Sichtweise lesen zu dürfen.
Du erzählst uns hier etwas über eine Frau, die tatsächlich zwei Leben führt, die auf der einen Seite die sozial engagierte, kluge, erfolgreich arbeitende Unternehmerin ist. Die sich auf der anderen Seite dazu entschieden hat, sich in die Hände einer Herrin zu begeben, Sklavin im eigenen Haus zu sein, nichts zu entscheiden, nichts zu bestimmen. Natürlich klar abgegrenzt zu dem, was sie im Job leisten muss und will. Diese Grenzziehung ist wichtig und entscheidend, wenn so eine Konstellation funktionieren soll. All das beschreibst Du in einer Mischung aus Ich-Erzählung und nüchternem Blick auf das Funktionieren einer Dienstleistungsfirma. Dies alles fand ich wirklich absolut lesenswert.
Etwas fand ich dann noch ein wenig zum Schmunzeln. Nadine und die Türsteher(innen)szene, das habe ich so wirklich noch nie gelesen, geschweige denn gesehen. Eine spannende Vorstellung...
Danke für Zeile die ich gern gelesen habe!
»Die zwei Welten der Jette Pawlik«
von Maren
Eine Geschichte ist nicht einfach eine Geschichte. Handelt sie von zwei Personen, sind es bereits zwei Geschichten. Dazu kommt noch eine sachliche Sichtweise. Damit haben wir drei Geschichten. Es geht um einen Betrieb, um eine Grenzziehung und um eine besondere Liebe.
Die BDSM-Geschichte lesen: »Die zwei Welten der Jette Pawlik« von Maren