Hallo Ambiente,
hallo liebe Mitglieder der Community. Ganz kurz: Ich bin neu hier und möchte mich auf diesem Weg an dieser Stelle vorstellen.
Warum gerade an dieser Stelle?!
Weil dieser Forums-Strang, den ich beim ersten Suchen nach interessanten Artikeln überraschend gefunden habe (ich glaube, es war die vierte oder fünfte Überschrift, die ich sah), genau mein "Kompetenzthema" (wobei ich damit nicht sagen will, dass ich in anderen BDSM- und Fetisch-Themen keine Kompetenzen habe ) betrifft.
Zunächst so viel (weil ich in einer der Antworten etwas "Kritik" in Bezug auf die Realisierbarkeit einer entsprechenden Zugfahrt und somit fehlenden Realitätsbezug gelesen habe): Ich verstehe den Ansatz von Ambiente so, dass der Zug und die Zugfahrt ein fiktiver Gedanke ist. Es kommt nicht auf die Fahrt in einem Zug an, sondern das Kernthema ist die Sehnsucht einer professionellen Domina in einem ungewohnten Terrain (es könnte auch ein Schiff oder ein Schloss oder vielleicht auch ein zum Studio umgebautes Einfamilienhaus sein) etwas erleben zu können, was sie von den üblichen Erwartungshaltungen ihrer Besucher befreit und ihr die Möglichkeit gibt, basierend auf ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen, völlig frei zu gestalten und ihre persönliche Lust zu leben.
Eine wirklich sehr interessante Frage!
Ich selbst bin zwar keine Frau und schon gar keine Domina, aber in mehr als 30 Jahren intensiver Begegnungen mit dominanten (überwiegend professionellen) Damen habe ich eine Vielzahl von Erfahrungen gesammelt und Gespräche geführt.
Eine Domina ist nicht eine Domina. Genauso, wie eine Frau nicht eine Frau ist und ein Mensch nicht ein Mensch. Natürlich unterscheiden sie sich in Bezug auf ihre Beweggründe, ihre eigenen vorhandenen oder nicht vorhandenen Gelüste und vieles mehr..
Trotzdem glaube ich, dass ich, der ich hauptsächlich in Studios in Nordrhein Westfalen (von Düsseldorf nach Wuppertal, von Duisburg nach Köln, von Essen über Bochum nach Dortmund und in einigen Städten mehr) unterwegs war, eines übergreifend behaupten kann: Die Damen, die ich kennenlernen DURFTE waren in aller Regel intelligent, recht unabhängig und in bestimmtem Rahmen durchaus auch von ihrer eigenen Lust getrieben.
Natürlich hing das jeweils auch davon ab, in wieweit ihr eigener Fetisch mit demjenigen des Besuchers übereinstimmte oder diesem zumindest nahe kam.
Als Conclusio würde ich den Gedanken von Ambiente auf die Weise weiterspinnen wollen, dass so manche Domina den Wunsch und die eigene Lust in sich tragen dürfte, mit Menschen, die ihre eigene sexualle Ausrichtung teilen, ein völlig selbst bestimmtes Szenario zu inszinieren und es umzusetzen. Besonders dominante / sadistische Frauen brauchen dafür vermutlich sogar nicht mal gezwungenermaßen "passende" Spielpartner. Sie würden den anwesenden Subs (egal ob Weiblein oder Männlein) wahrscheinlich sogar gerne den von eigener Lust bestimmten Willen aufzwingen.
Tja, insofern finde ich den Beginn von Ambientes offener Geschichte äußerst spannend. Es kann eine phantsievolle doch auch sehr reale gedankliche Auseinandersetzung mit dem vermuteten Widerspruch zwischen Profession und dem tatsächlichen Wunsch des Auslebens eigener sexueller Bedürfnisse werden. Viele Damen machen in diesem Bereich ihre eigene Lust zu ihrer Profession.(Wie gesagt, hängt das natürlich von den real agierenden Personen ab. Ich glaube aber, dass es diesen Widerspruch überwiegend nicht gibt.)
Vielleicht - und das ist eine nicht unberechtigte Überlegung - würde so manche Domina ihre dominane und sadistische Lust gerne noch viel weitergehend ausleben, als manch ihrer Besucher / Kunden / Subs dieses zulässt und möchte.
Warum also nicht in diesen Zug einsteigen, ihn fahren lassen und schauen, was mit den Dominas und anderen Anwesenden auf der Fahrt passiert ?!
Liebe Grüße
With Senses
PS: Ich hoffe, ich habe hier bei meinem ersten Postversuch nicht in Bezug auf die Grundsatzintention des Forums daneben gelegen...
31.10.2018 um 10:18 Uhr
Nicht mein Fall
Trotzdem Danke
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