Meine Lieben,
ich freue mich sehr, dass diese Geschichte euch so beeindruckt und sogar richtige Diskussionen lostritt. Mir ist sie eine meiner liebsten und das, obwohl ich sonst eher nicht auf offene Enden stehe. In diesem Fall aber schien es mir die einzige Möglichkeit, den Text anzulegen. Vielleicht, weil ich selbst nicht sicher bin, wie meine Protagonisten die Situation lösen und ich Ihnen nicht die Chance auf ein (wenn auch eher unwahrscheinliches) Happy End nehmen wollte. Vielleicht auch, weil ich ich glaube, dass es dem Text viel Intensität genommen hätte, hätte ich jede Nuance auserzählt.
Alles Liebe
ungewiss
29.03.2016 um 10:39 Uhr
Ich bin wirklich beeindruckt.
Beeindruckt, ob der erzählten Situation. Beeindruckt, wie Du dieses Dilemma des Gefangenseins in einer Vanillabeziehung und des heimlichen Auslebens der Neigung, das dann auffliegt, beschrieben hast. Nachvollziehbar, real, glaubhaft. Ihre offensichtliche Abscheu, das Wissens, das etwas was man über viele Jahre aufgebaut, gelebt hat, in Scherben liebt. Der Drang danach, es verstehen zu wollen. Seine bewusste Offenheit, verbunden mit sichtbarer Liebe zu ihr. Sein Nachdenken darüber, wie er die letzte Frage beantwortet.
Danke für intensive Zeilen, die zum Nachdenken anregen und hoffentluch von vielen, hier auf den Schattenzeilen, gelesen werden.
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