Beste Onmymind,
Mit dieser Geschichte können sich die Schattenzeilen schmücken. Das setzt alle anderen Geschichten nicht zurück. Denn so wie die Liebe zur Musik alle Musizierenden vereint, egal welcher Begabung, so kann dies auch hier sein.
In meinem Apothekerschrank (Einteilung) liegt sie in der Schublade „Bauernhochzeit“, denn auch dort kracht es auf den Brettern beim Tanzen, dass es nur so staubt. Das folgende bitte nicht allzu ernst nehmen: Wenn das ein kleiner Ausschnitt eines Romans ist, möcht ich nicht wissen, was da sonst noch alles geschieht, wo doch die Hälfte aller gängigen Psychopathologien im Umfang einer Kurzgeschichte untergebracht ist. Allein diese Menge hätte mancher Profi-Romancier längst wie Blattgold auf 200 Seiten ausgewalzt.
Ob das nun BDSM ist? Du verneinst. Doch, find ich aber schon. Es sind schiere Kräfte am Wirken, die im Innersten packen. Da wo's weh tun kann, da wo es richtig gut tun kann, da wo es unerklärlich bleibt. Auf derselben Ebene wie Sexualität, und doch ist es nicht nur Sexualität.
Eine Detailfrage habe ich noch, unerheblich, plagt mich aber noch: Wieso roch es im Schlafzimmer der Mutter nach Aceton? Hat sie sich dort die Nägel lackiert, war sie Diabetikerin? War sie vom Alkohol schon gezeichnet, dass sie hungerte? Oder meintest Du Ethanol?
07.06.2022 um 17:22 Uhr
gefällt mir gut. Danke fürs schreiben
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