Liebe Mia,
irgendwie habe ich in diesem Text den Eindruck zwei Einzelkämpfer vor mir zu haben.
An erster Stelle steht nicht das Zusammenspiel.
Der Unterschied ist vielleicht, ob der dominante Part seine Befriedigung in erster Linie im Sadismus findet, oder ob der Kick zunächst darin besteht, dem anderen Part Lust durch Schmerz zu verschaffen. Beides hat mit Macht zu tun und ist nicht zwangsläufig mehr oder weniger echt.
Das sind so meine Gedanken dazu.
Egal in welcher Position gerade mein Partner und ich agieren, für uns sind Vertrauen und das Wissen, das man aufeinander achtet, eine wichtige Grundlage, die alles erst möglich macht.
Liebe Grüße,
Littlewonder
21.03.2009 um 19:45 Uhr
liebe MIA, danke für Deine Antwort,in einem Punkt bin ich allerdings total gegensätzlicher Meinung. Eine gute Dom/sub Beziehung lebt kein kontrolliertes , kopflastiges, starres, vorprogrammiertes , gesteuertes Leben, im Gegenteil, da ist soviel Spannung, Abwechslung, Spontanes, Fantasievolles, manchmal auch an Grenzen reichendes enthalten,das hat nichts mit Kontrolle zu tun, ist welche angebracht, dann ist sie erwüncht oder provoziert, aber niemals langweilig starr gefordert.Grenzen ist ein tiefergründiges Thema, denn Grenzen verschieben sich ständig, mal, weil empfangene Strafe , der zugefügte Schmerz sich in Lust umwandelt, oder das Bedürfnis nach Hingabe enorm verstärkt wird,einfach aus dem Gefühl heraus etwas zurückgeben zu wollen. Grenzen sind nie starr, trotzdem sollten sie überschaubar sein, zum Schutze beider, dafür gibt es ein Safewort.Beide, Dom und sub müssen wissen und sicher sein, hier, bei Benutzung des Safewortes ist zumindest etwas ungewöhnliches, nicht greifbares, welches den Abbriuch verlangt, klären läßt sich danach immernoch warum. Natürlich würde ich nie ein Safewort benutzen um dem Schmerz zu entrinnen, nie, und damit Lust und Hingabe auszusetzen, nie.
liebe Grüße Sehnsucht
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