Bevorzugen SMler Partnerschaften, in denen SM-frei gelebt und geliebt wird? Oder suchen SMler doch lieber Beziehungen, in denen beide Partner die Leidenschaft teilen, in denen wenigstens ein Teil von Sexualität und Liebe SM ist?
Eine Umfrage in der BDSM-Community.
Info: Gestartet am 01.05.2016. Noch nicht beendet.
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Im Buch "Die enthemmten Deutschen" von Gerhard Haase-Hindenberg wird eine Frau zitiert, die angeblich aus der SM-Szene kommt. Sie berichtet, dass Männer zwar gern mit ihr SM-Sex hätten, aber keine Beziehung eingehen wollten. In einem Interview mit der Zeitschrift "Welt" erklärt der Autor des Buches diesen Umstand damit, dass es eine "Doppelmoral vieler Männer" sei: auf das Schlagen von Frauen zu stehen, aber nicht mit einer Frau zusammenleben zu wollen, die sich schlagen lässt.
Ist das tatsächlich so? Bevorzugen SMler Partnerschaften, in denen SM-frei gelebt und geliebt wird, um ihre Leidenschaften außerhalb der alltagserprobten Beziehung zu befriedigen? Oder suchen SMler doch lieber Beziehungen, in denen beide Partner die Leidenschaft teilen, in denen wenigstens ein Teil von Sexualität und Liebe SM ist? Kann es sein, dass jene, die ihren SM außerhalb der Beziehung ausleben (müssen), das nur tun, weil ihre Partner diese Neigung nicht teilen, aber die Beziehung nicht daran scheitern soll?
Wir möchten von dir wissen, wie du das siehst. Wie schaut es in deiner Partnerschaft aus oder wie würdest du es dir wünschen, wenn du eine hättest?
Passen Partnerschaft und SM zusammen?
Du kannst die Ergebnisse der Umfrage einsehen, sobald du abgestimmt hast oder die Umfrage beendet ist. Also, worauf wartest du?
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Kommentare zu dieser Abstimmung
26040
Gelöscht.
17.10.2021 um 22:13 Uhr
Idealfall ist selbstverständlich: SM in der Partnerschaft ausleben. Keine Frage! Die 3 ersten möglichen Antworten schließen Sonderfälle aus. 1 und 3 ist, glaube ich, mindestens für eine Partnerschaft in unserem Kulturkreis problematisch. "Dritte" in einer Beziehung? Mir ist kein erfolgreiches Beispiel bekannt. (Achtung!Satire) Konvertieren wäre noch eine Möglichkeit. Dann kann man seine Partnerinnen ja nach "Eignung" einsetzen. Bei großer Wohlhabenheit kann man die Spezialisierung sogar noch weiter treiben. Eine für die Hormone, eine für die Kinder, eine für den Haushalt...
26229
Gelöscht.
09.05.2021 um 06:33 Uhr
Hui schwer zu sagen. Ich weiß, dass mir meine Partnerschaft wichtiger als S/M ist. Also würde ich diese auch ohne nehmen. Da hab ich einfach den Vorteil durch meine Fantasie und mich in Situationen hineinversetzen zu können.
Die Liebe zum Schmerz könnte ich genausogut versuchen anders zu kompensieren.
Sollte es möglich sein, wen dritten für bestimmte Stunden zu haben, dann wäre ich sicher auch dem nicht abgeneigt, aber da kommt es auch auf den Partner an.
25926
Gelöscht.
08.05.2021 um 22:27 Uhr
Partnerschaft und BDSM passen auf jeden Fall zusammen. Wenn man den richtigen Partner hat und in den Neigungen weitgehend übereinstimmt, gibt es keinen Grund, da was zu trennen.
26411
Gelöscht.
04.05.2021 um 17:07 Uhr
Schwierige Frage... Auf jeden Fall können SM und Beziehung zusammenpassen, wenn nicht hat für mich die Beziehung klaren Vorrang. Meine Liebste teilt zwar meine Vorlieben nicht, akzeptiertt sie aber und spielt mirzuliebe auch gelegentlich mal mit. Eine reine SM-Beziehung mit jemamd anderem könnte ich mir zwar vorstellen, aber nur wenn meine Partnerin damit völlig einverstanden wäre.
Ein anderer Aspekt von SM in der Partnerschaft ist natürlich, dass das Spiel dann doch häufig mit "eigentlich wäre Kuscheln jetzt doch schöner..." enden kann
Ich weiß nicht, ob ich jetzt tatsächlich vernünftig abgestimmt habe. Ich kann mir Sex mit irgendeinem Dritten nicht vorstellen und meine Neigung schon gar nicht. Da fehlte die Vertrauensbasis.
Vielleicht können Masochisten eher mit beliebigen Spielpartnern. Keine Ahnung.
Mir ist auch die Beziehung zu meinem Mann wichtiger und ich befürchte, dass, selbst wenn der Partner sich nach außen generös gibt, doch Verletzungen entstehen. Egal wieviel man drüber spricht.
Kurzlebige Beziehungen gibt es auch ohne BDSM. Eine Beziehung auf Dauer auszuhalten und gestalten, ist ordentlich anstrengend. Das liegt nicht jedem.
hanne
24793
Gelöscht.
14.11.2020 um 18:12 Uhr
Unbedingt.
24218
Gelöscht.
06.11.2020 um 23:35 Uhr
Für mich gehören SM und Partnerschaft untrennbar zusammen!
24112
Gelöscht.
28.06.2020 um 14:42 Uhr
Ich kann mir BDSM nur in einer richtigen Partnerschaft vorstellen, in meinem Fall eine D/S- Beziehung. Und weil es 2 starke Persönlichkeiten sind, gestalten sie sie auch gemeinsam.
Ich denke, daß es ist in jeder Hinsicht schöner und vor allem erfüllender ist, SM in der Partnerschaft auszuleben. Damit meine ich aber auch, daß sich beide Partner hinsichtlich der Art und Weise des Auslebens einig sind. Das Maß der Übereinstimmung ist natürlich individuell verschieden und kann auch dazu führen, daß manche Wünsche und Phantasien eben dann unerfüllt bleiben. Ob dann Dritte diese Lücke schließen können, muß dann aber auch von beiden Partnern so gewollt sein.
Ist hier kein Konsens möglich und die Sehnsucht nach dem Ausleben der Neigung unerträglich, halte ich eine ehrliche Trennung sinnvoller als eine heimliche Spielbeziehung ohne Wissen des Partners.
18029
Gelöscht.
19.02.2017 um 20:48 Uhr
Biogasdrache
Das schönste ist doch wenn man mit seinem Partner die sexuellen Wünsche und Fantasien ausleben kann.
Das unverschämte Glück hat nunmal aber nicht jeder...
17.10.2021 um 22:13 Uhr
Idealfall ist selbstverständlich: SM in der Partnerschaft ausleben. Keine Frage! Die 3 ersten möglichen Antworten schließen Sonderfälle aus. 1 und 3 ist, glaube ich, mindestens für eine Partnerschaft in unserem Kulturkreis problematisch. "Dritte" in einer Beziehung? Mir ist kein erfolgreiches Beispiel bekannt. (Achtung!Satire) Konvertieren wäre noch eine Möglichkeit. Dann kann man seine Partnerinnen ja nach "Eignung" einsetzen. Bei großer Wohlhabenheit kann man die Spezialisierung sogar noch weiter treiben. Eine für die Hormone, eine für die Kinder, eine für den Haushalt...