Rezension: ›Shades of Grey‹ von E. L. James
»Shades of Grey« gilt den Buchhändlern dieser Nation als »das Skandalbuch des Sommers« und den Feuilletonisten als so ziemlich das schlechteste Werk, dass sie je gelesen haben. Ich finde, es ist keins von beidem. Es ist nicht einmal ein echtes SM-Buch, dafür aber nett zu lesende Badewannen-Lektüre mit etlichen Klischees und einigen überraschenden Elementen. Ich habe den Kauf jedenfalls nicht bereut.
Ein Blogbeitrag von ungewiss.
Info: Veröffentlicht am 22.07.2012 in der Rubrik Gelesen.
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07.01.2017 um 18:24 Uhr
Liebe Ungewiss,
danke für diese Rezension, die genau das ausdrückt, was ich beim Lesen empfunden habe.
Es ist tatsächlich keine Weltliteratur, aber gut geschrieben und das hilft über die eine oder andere Schwäche hinweg.
Freilich hat es mich beim Lesen durchaus gestört, dass die Lebensumstände beider Protagonisten nicht wirklich realistisch sind. Aber die Zweifel und die Sehnsüchte von beiden sind gut beschrieben.
Ich fand auch, dass sich die Autorin Stück für Stück gesteigert hat. Der vierte und bisher letzte Teil ist in meinen Augen der beste.
Gruß
hanne
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