Jona Mondlicht führte dieses Interview am 25.09.2004 mit rote linie.
Wie kamst Du zu Deinem Nicknamen »rote linie«?
rote linie erinnert mich an Spuren auf meinem Hintern, oder an Hintern von anderen Menschen... Es erinnert aber auch ganz banal an meine Lieblingsfarbe. Und mit dieser arbeite ich natürlich gerne bei den Zeichnungen, die es auf meiner Homepage zu sehen und zu erwerben gibt. Rot ist die Farbe des Feuers, der Liebe und der Leidenschaft. Und das alles möchte ich transportieren.
Du bist ein eher kreativer Mensch?
Ich schreibe Geschichten, zeichne und mache schon ewig Musik. Dahinter steckt mein sehr großes Bedürfnis, mich auszudrücken, was sich auch in anderen Bereichen wie meinen Tätowierungen zeigt.
Welche Tätowierungen trägst Du und was bedeuten sie für Dich? Findest Du, dass die Menschen individueller werden sollten?
Ich trage sehr viele Tätowierungen und jede steht für einen Lebensabschnitt, ein Ziel oder etwas im Leben, das mir sehr wichtig ist. Die Symbole sind sehr persönlich, so wie der Schmetterling für mich für Ekstase steht. In der Individualität sehe ich Vor- und Nachteile. Wir leben in einer Zeit, in der Menschen sehr auf ihre Individualität bedacht sind. Vielleicht weiß so mancher aber gar nicht damit umzugehen und erlebt die negativen Aspekte wie Vereinsamung. Wenn Individualität dahin führt, dass Menschen ihre ureigenste Bestimmung finden und leben können, ist sie wunderbar.
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09.02.2014 um 23:10 Uhr
Danke an rote linie und Jona Mondlicht für dieses interessante Interview.
Schön wieder mehr über eine Autorin zu erfahren.
Zu diesem Beitrag im Forum.