Vom Kopf ins Gefühl... Etwas das unsere Gesellschaft gerade wieder dabei ist zu lernen.
Gut nachvollziehbar für mich.
Ich empfinde beide Hauptrollen als sehr mutig, er weil er ins kalte Wasser springt indem er mit dieser Probe aufs Ganze geht, sie, weil sie sich entscheidet ihrem Gefühl zu trauen und sogar noch weiter geht.
Zwei mutige Menschen, die sich irgendwie gefunden haben, weil sie doch gegensätzlich sind, sich aber beide trauen.
Schöne Story
30.04.2022 um 04:44 Uhr
Das Duell der beiden Protagonisten finde ich gut, die Wendung darin hervorragend. Die Art, wie einen das Thema anspringt, gleicht dann aber einer Wand, gegen die ich ohne Vorwarnung laufe. Wieso leitet die Protagonistin bei der Aufforderung, barfuß zu laufen, gleich einen BDSM-Zusammenhang ab? Für sie scheint das sofort klar. Für mich nicht. Erst später erfahre ich, dass ihr Freund eine BDSM-Leidenschaft hegt. Am Ende erfahre ich, dass es eine Verhaltensänderung bei ihm gibt, weil er ihr nicht mehr ins Wort fällt, was er angeblich vorher gerne tat.
Also entweder sind die ersten beiden Absätze dieser ansonsten lupenreinen Kurzgeschichte überflüssig, denn ich erfahre in ihnen nichts, was für den späteren Verlauf wichtig ist. Sie könnte also gleich mit der Aufforderung beginnen. Oder diese Absätze sollten ausführlicher ausgeführt werden, denn offenbar sind die Gesprächthemen (Urlaub, Familie etc.) nicht so wichtig, wie die Art und Weise des Gesprächverlaufs. Da wäre ein Anfangs- und Abschlussdialog sinnvoll.
LG
Til
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