Das sehe ich auch so. Ein paar erste Gedanken habe ich zu dem Thema. Wenn sich Menschen ähnlicher Interessenlage treffen, gibt es keinen Grund für Auffälligkeiten, Auseinandersetzungen oder Intoleranz.
Deshalb, denke ich, sind Leute aus der "schwarzen Szene" weder andere Menschen, noch toleranter, auch nicht besser und schlechter. Mensch ist Mensch. Auch der BDSM-Kontext ist kein Indiz für besondere Toleranz oder geistige Weite.
Wie ein Festival oder Konzert abläuft, ist meist dem Geschick und der Achtsamkeit des Veranstalters geschuldet. Dazu gehört auch das Schaffen einer entspannten Stimmung auf dem Festival.
Woodstock war ein friedliches Festival, aber wenn man die Hells Angels als Ordner einsetzt, kann es in einer Katastrophe enden wie in Altamont.
Alle Love-Parades verliefen spannungsfrei, aber wenn man ein Nadelöhr im Tunnel nicht erkennt, kann eine Katastrophe eintreten.
Man muss schauen, wo man hingeht. Wer sich gern kloppt, geht mit den Ultras zu Fussballspielen, wer das nicht will, geht in den Familienblock.
»Das M’era Luna Festival - ein fröhliches Beispiel gelebter Akzeptanz«
von Drachenlady
Am letzten Wochenende waren wir auf einem zweitägigen Festival mit Vorabendprogramm. Was wir erlebt haben, war ein fröhliches und friedliches Miteinander, eine entspannte Feier von 25000 höchst unterschiedlichen, aber immer gutgelaunten Menschen.
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