"damit es auch klappt mit dem »gefühlten Machtverhältnis« und ich auch wirklich »in Sub-Space« eintauchen kann. Würde ich »alltäglich« reagieren und meine Sub-Seite nicht aktualisieren, hätte kein Top der Welt den Schimmer einer Chance, mich zu dominieren – und das ist gut so."
Ich bin mir nicht sicher, ob ein Machtverhältnis, das aus freien Stücken eingegangen wird, tatsächlich ein "gefühltes" ist oder ein "echtes". Wenn ich eine Regierung wähle, dann hat sie tatsächlich Macht über mich, zumindest für die Zeit, in der sie regiert. Wenn ich einem Mann Macht über mich gebe, dann hat er sie tatsächlich... wenn auch nur so lang, wie ich sie ihm wieder entziehe, ihn also "abwähle".
Mich zu dominieren, wenn ich den Dom nicht selbst ausgesucht habe, halte auch ich für schwierig, wenn nicht unmöglich. Denn wenn ich mich füge, dann doch nicht der Gewalt von einem Irgendwem, der sich ein Bapperl mit "Dom" auf die Stirn geklebt hat, sondern nur genau dem Mann, den ich mir selbst ausgesucht habe und der den "Darfschein" hat
»Vom Spielen«
von Clu
Nicht wenige SM-Praktizierende verwahren sich gegen den Begriff des Spielens, der im Allgemeinen für eine SM-Session zwischen den Beteiligten Verwendung findet. Zu Recht?
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