Sie drehte und wog sich vor dem Spiegel, ging noch einmal leicht in die Hocke. Sie legte das kleine Schlüsselchen für ihren Schrittharness in ihre Nachttischschublade, nahm ihre Handtasche und die Autoschlüssel und verließ die Wohnung.
»Pünktlich um 20.05 Uhr im Garden Marseille« stand in seiner wie immer knapp formulierten Kurznachricht. »Du weißt, wie Du Dich zu kleiden hast!«
Ja, Louise wusste, wie sie sich zu kleiden hatte und war froh, dass Er für ihr gemeinsames Essen einen anderen Ort gewählt hatte. Es fiel ihr ohnehin nicht leicht, sich auffällig zu kleiden.
Doch Er pochte auf seinen Dresscode, sie folgte ihm nur allzu gern. Nie hätte sie den Mut, all diese schicken, machmal sehr verwegenen Kleidungsgegenstände zu kaufen. Meist kam sie mit hochrotem Kopf aus den einschlägigen Läden wieder heraus. Immer hoffte sie, dass niemand, den sie kannte, ihr begegnen würde.
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Schon die detaillierte Beschreibung der Leder-Bekleidung ist aufregend und ich vermeinte den Geruch von warmem Leder zu spüren. Der weitere Verlauf der Geschichte und die spürbare Harmonie haben mich fasziniert.
30.12.2024 um 12:39 Uhr
Vielen Dank für die anregende Geschichte.- Den Einbau von Fetisch und Öffentlichkeit war eine inspirierende Idee.
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