Wenn Carina auf dem Boden kauert, wirkt sie klein und hilflos. Manchmal auch desorientiert, wenn sie die Hände auf dem Parkett abstützt und sich suchend umschaut. Selten weiß sie, was auf sie zukommt, anfangs jedenfalls. Später unterlässt sie es, darüber nachzudenken.
Wenn Carina auf dem Boden kauert, wirkt sie klein und hilflos. Manchmal auch desorientiert, wenn sie die Hände auf dem Parkett abstützt und sich suchend umschaut. Selten weiß sie, was auf sie zukommt, anfangs jedenfalls. Später unterlässt sie es, darüber nachzudenken.
Männer stehen um sie, als existiere sie nicht. Carina muss auf ihre Hände achten, damit kein Finger unter eine harte Schuhsohle gerät. Es würde niemanden stören. Aber sie mag keine Schmerzen.
Aus ihrem Mund tropft Flüssigkeit. Warm schwappt sie über den Rand des lederumwickelten Rings zwischen ihren Zähnen, rinnt über die Lippen, zieht einen Faden an ihrem Kinn. Carina könnte sich das Gesicht abwischen, aber an ihren Handflächen haftet Staub. Sie möchte ihn nicht um die Mundwinkel schmieren, wem gefällt schon ein unsauberes Antlitz. Schlimm genug die Spuren aus Schminke und Tränen unter ihren Augen. Sie könnte den Kopf bewegen, sich das Kinn an der Schulter reiben. Wäre nicht die Flüssigkeit in ihrem Mund.
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Wow... Was für eine krasse, harte, schreckliche wunderbare Story!
Die Geschichte habe ich gestern unter "Nachlesen" gefunden und heute rausgesucht... und nun sitze ich hier mit Gänsehaut und gefühlt verheulten Augen! Es ist mir bislang selten so gegangen, dass mich eine Geschichte so hart mitgenommen hat obwohl sie so kurz ist.
Das Gefühl, Carina würde das nicht freiwillig machen hatte ich gar nicht. Es steht sogar drin, dass sie eingewilligt hat. Warum sollte sie gehen, es gefällt ihr ja. Sie sorgt sich sogar um den Mann mit der Brille und denkt darüber nach ihm zu helfen. Jemand der nicht freiwillig dort ist, hat ganz andere Gedanken. Ich habe beispielsweise nirgendwo gefunden, dass sie überlegt zu fliehen oder wie sie da raus kommt.
Ich habe mir die vielen Kommentare unter der Geschichte durchgelesen... Ich verstehe nicht, wie man die Geschichte geschmacklos nennen kann... Höchstens wenn man nicht die Fantasien anderer tolerieren will. Mir fiel eure letzte Folge im Podcast über Objektfixierung ein... das ist genau das, was hier passiert. Carina steht zur Verfügung und wird nicht weiter beachtet, sondern sie wird behandelt wie ein Gegenstand den die Männer nur gebrauchen. Aber... sie will das so.
Mich hat die Geschichte hart angefasst, weil sie ungeschminkt geschrieben ist, genau so wie sich das anfühlt. Ich komme mit der Fantasie, auch mal Carina zu sein, gut klar.
schön geschrieben, doch wenn der Herr tatsächlich Mediziner ist , sollte er allerdings den Vagusnerv und seine Bedeutung für Sensorik und Motorik kennen.
Eine interessante Darstellung der Befindlichkeiten eines reinen Nutzobjekts; diese Perspektivwechsel sollten zum Standardrepertoire aller Herrschaften gehören.
Sie ist wunderbar geschrieben, sie ist in gewisser Hinsicht lehrreich, aber ich mochte die Geschichte nicht.
Ich musste manche Geschichten abbrechen, weil sie mir emotional zu hart sind. Aber hier finde ich nicht einmal das. Der Akt ist so unglaublich unpersönlich, dass er mich schlicht nicht interessiert.
Was mich an BDSM interessiert ist der außergewöhnlich intensive Umgang Mensch zu Mensch und der findet hier nicht statt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich BDSM finde, der mich so kalt lässt.
Der Kommentar vom Wildkätzchen zu dieser Geschichte hat mich neugierig gemacht, und deshalb habe ich danach gesucht.
Jetzt bin ich nahezu sprachlos.
Ich bin selbst jemand, der gerne über sämtliche Grenzen gegangen ist, der es mochte, zu einem Stück Fleisch degradiert zu werden. Also müsste ich mich doch eigentlich mit dieser Carina voll identifizieren können.
Eigentlich.
Aber wiederum dann doch nicht.
Das, was mit ihr geschieht, kommt mir so lieblos vor. So kalt.
So habe ich es nie erlebt, und ich muss zugeben, das setzt in meinem Kopf ein wahres Feuerwerk an Gedanken und Überlegungen in Gang.
Was wäre, wenn ... Wie würde es mir gehen? Wie würde ich mich fühlen? Wie würde ich reagieren? Würde ich mich überhaupt darauf einlassen?
Zugleich aber bin ich fasziniert von den Möglichkeiten, die eine solche Situation bieten würde. Der Devoten, die hinnimmt, die duldet, die alles akzeptiert, was ihr geschieht und was mit ihr gemacht wird.
Halleluja ... auch wenn ich mich damit wiederhole.
Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die mich so aufgewühlt hat. Die so tiefe, längst verschüttete Bereiche berührt hat. Was soll ich also noch groß dazu schreiben?
Danke an das Wildkätzchen für den Tipp mit der Geschichte.
Und Jona, dir tausend Dank für das Verfassen. Schriftstellerisch ein Meisterwerk, und inhaltlich? Ich kann mich nur verneigen und siehe oben ...
Vier Sterne sind nicht genug, denke ich. Zehn würden es eher treffen
Es ist seltsam. Während viele Kommentatoren hier Abgründe sehen, finde ich in dieser Geschichte vor allem Würde. Der Blick, mit dem Carina die Männer betrachtet, die sich ihrer bedienen, zeugt von Würde - ihrer eigenen und jener der Männer, die an ihr ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben. Sie tut das, was ihr stimmig erscheint, ist mit sich ganz im Reinen, auch wenn sie seltsam allein ist. Aber vielleicht verleiht gerade das ihr eine Freiheit, die kein Käfig ihr nehmen kann. Für mich kulminiert die Würde, von der ich hier lese, in der Beschreibung jenes Sternenmoments. Was für ein wunderschöner, liebevoller Begriff für das Phänomen unkontrollierter sexueller Gier, der jegliche männliche Dominanz zum Oxymoron werden lässt!
Äußerlich mag Carina klein und hilflos wirken, beschmutzt, erniedrigt, missachtet. Innerlich ist sie ganz groß. Und voller Würde.
18.01.2025 um 12:07 Uhr
Hallo Jona!
Wow... Was für eine krasse, harte, schreckliche wunderbare Story!
Die Geschichte habe ich gestern unter "Nachlesen" gefunden und heute rausgesucht... und nun sitze ich hier mit Gänsehaut und gefühlt verheulten Augen! Es ist mir bislang selten so gegangen, dass mich eine Geschichte so hart mitgenommen hat obwohl sie so kurz ist.
Das Gefühl, Carina würde das nicht freiwillig machen hatte ich gar nicht. Es steht sogar drin, dass sie eingewilligt hat. Warum sollte sie gehen, es gefällt ihr ja. Sie sorgt sich sogar um den Mann mit der Brille und denkt darüber nach ihm zu helfen. Jemand der nicht freiwillig dort ist, hat ganz andere Gedanken. Ich habe beispielsweise nirgendwo gefunden, dass sie überlegt zu fliehen oder wie sie da raus kommt.
Ich habe mir die vielen Kommentare unter der Geschichte durchgelesen... Ich verstehe nicht, wie man die Geschichte geschmacklos nennen kann... Höchstens wenn man nicht die Fantasien anderer tolerieren will. Mir fiel eure letzte Folge im Podcast über Objektfixierung ein... das ist genau das, was hier passiert. Carina steht zur Verfügung und wird nicht weiter beachtet, sondern sie wird behandelt wie ein Gegenstand den die Männer nur gebrauchen. Aber... sie will das so.
Mich hat die Geschichte hart angefasst, weil sie ungeschminkt geschrieben ist, genau so wie sich das anfühlt. Ich komme mit der Fantasie, auch mal Carina zu sein, gut klar.
So toll geschrieben. Danke! 🥰
Grüße
Naira
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