Ein Waldspaziergang an einem warmen Herbsttag und ein neugieriger Rollentausch zwischen Dom und Sub versprechen eine aufregende, leidenschaftliche und zugleich romantische Begebenheit zwischen Weidenzweigen und Brennnesseln.
Ganz kurzfristig haben wir uns zu einem Waldspaziergang verabredet. Es ist ein sehr warmer Herbsttag, die Blätter haben sich bereits verfärbt - was für eine schöne Stimmung. Du erwartest mich auf einem kleinen Feldweg am Waldrand. Deutlich spüre ich deine Unsicherheit und lächle dich an. Auch ich bin aufgeregt und nervös, aber ganz konzentriert. Wir laufen ziemlich weit in den Wald hinein, plaudern über irgendwelche Alltagsdinge. Ganz beiläufig und leise frage ich dich: »Bist du dir sicher, dass du das willst?« Abrupt bleibst du stehen, blickst mich an, schluckst … dann sammelst du dich. »Ja, ich bin mir sicher.« Ich betrachte dich, hoffe, diesem JA gerecht zu werden. Meine Erfahrung auf der Seite der Macht ist gering, eigentlich bin ich die Sub, masochistisch, weniger devot. Lange schon träume ich davon, einmal die andere Seite kennenzulernen.
Wir gehen weiter, überqueren eine Lichtung, die Sonne erleuchtet sie hell. Beide sind wir still geworden. Jeder hängt seinen Gedanken nach …
Am Rande der Lichtung heiße ich dich, stehenzubleiben. Ich habe eine wunderschöne alte Eiche entdeckt, mit starken, tief hängenden Ästen. Ein dicker Ast ist genau richtig, so wie ich es mir in meiner Fantasie vorgestellt habe. Du siehst mich an, dann den Ast und errätst meine Gedanken, und ich spüre förmlich, wie du innerlich zusammenzuckst. Ich nehme dich in die Arme. »Du brauchst keine Angst zu haben, lass dich fallen, genieße deine und meine Lust.«
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13.12.2020 um 16:41 Uhr
Das ist also nicht der letzte Rollentausch gewesen, wenn da noch 40 Schläge offen sind. Der Reiz, auf die andere Seite zu wechseln, wird eindrücklich beschrieben, aber auch die Unsicherheit. Dass hat mir gut gefallen.
Auch, dass lange nicht klar war, ob auf der anderen Seite der Gerte ein Mann oder ein FRau steht, macht die Geschichte interessant. Mal abgesehen davon, dass bis zum Schluss nicht offenbart wird, ob da unter der Eiche ihr Herr oder ein anderer Sub steht.
Mich wundert, dass es zu diesem TExt so wenige Kommentare gibt. Er ist gut geschrieben.
Danke für verschiedene Arten von Brennen
hanne
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