Sie trifft auf einen Unbekannten, den sie vorher nur knapp am Telefon gesprochen hat. Von dem sie Order erhielt, zu einer bestimmten Adresse in ein bestimmtes Zimmer zu kommen. Was dort auf sie wartet, weiß sie nicht, doch als das dunkle Spiel beginnt, vertraut sie sich der unbekannten Stimme an. Mehr noch – sie liefert sich ihm aus. Völlig.
Du stehst im Zimmer, siehst Dich um, du befindest Dich in einer Vertrauen erweckenden Umgebung, Schritte ertönen, Schritte die von hinten sich Dir nähern. Aus einem Reflex heraus willst Du Dich umdrehen, hältst aber im letzten Moment inne und erinnerst Dich an die Stimme am Telefon, was sie Dir sagte: „Wenn Du in dem angegebenen Raum bist, stell' Dich mit dem Gesicht zur Wand und drehe Dich niemals um!“
Du bist zwar neugierig auf die Konsequenz, bist aber doch noch folgsam. Denn es war eine warme, angenehme Stimme, die allerdings einen strengen und sehr bestimmten Unterton hatte. Durch Deinen Kopf schießt ein Gedanke: 'Was mache ich hier eigentlich, was bewegt mich, einer Stimme am Telefon zu folgen, mich dieser Stimme anzuvertrauen, mit meinem Leib, mit meiner Seele'.
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Gut geschrieben, auch wenn ich es für ein erste Date unrealistisch finde. Doch es ist ja eine Geschichte und da ist vieles erlaubt was man im wahren Leben nicht machen würde. Schade finde ich das offene Ende.
Dies alles bei einem ersten Mal und bei einem Blind Date dazu?
Für mich eine anregend geschriebene Sessionbeschreibung, die an einer Stelle aufhört, wo sich wohl jede(r) eine Fortsetzung wünscht. Oder sie selbst in Gedanken, im Kopfkino schreiben kann. Sprachlich gut umgesetzt, schön zu lesen.
Real kaum vorstellbar, fast schon gefährlich.
Danke, dass ich diese anregenden Zeilen lesen durfte.
In einer ganz eigenartigen Art geschrieben, fast schon gruselig, wenn jemand weiß was ein anderer denken und fühlen tut/soll. Inhaltlich eigentlich sehr schön, wenn die zwei sich kennen würden, aber zwei Unbekannte und dann gleich eine so heftige Session, würde ich mal als sehr mutig beschreiben, denn ich konnte auch nicht herauslesen, was abgesprochen war.
ich habe die Geschichte heute nicht zum ersten Mal gelesen und mich wieder, wie schon zuvor, gefragt, warum sie ein so besonderes Gefühl bei mir hinterlässt.
Heute kann ich diese Frage beantworten.
Es liegt an der Ansprache des Autors an mich.
Ich bin es, die der Autor dort sieht, mir erzählt, was ich gerade erlebe und fühle.
Und verflixt..das gefällt mir nicht.
Es schränkt mich in meiner Phantasie ein und lässt mein Kopfkino nicht anspringen.
Schade eigentlich..denn gerade der offene Schluss ist eigentlich eine wunderbare Möglichkeit ins Träumen zu geraten.
Der Anfang ist etwas unreal, aber das vergess ich dann beim lesen. Wie schade, dass die Geschichte so mittendrin aufhört...gibt es da eine Fortsetzung? Da möcht ich gern weiterlesen.
13.10.2022 um 22:50 Uhr
Eine der wenigen Geschichten, die ich schon mehrfach gelesen habe. Immer wieder anregend. Danke.
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