Wie geduldig er ist. Und wie erregt. Keinen Blick lässt er von den Pumps. Sie sind das Ziel seiner Begierde, und vielleicht allenfalls noch mein Fuß, der darin steckt. Um sie drehen sich seine Träume, seine Sehnsüchte. Jetzt hat er mich in meinem Hotelzimmer. Und jetzt?
Info: Veröffentlicht am 27.04.2008 in der Rubrik Fetisch.
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Bild: Schattenzeilen. Midjourney
Ich starre auf ihn hinunter – ihn, den kleinen Wicht, wie er da so vor mir kniet, in seinem schicken mondänen schwarzen Nadelstreif. Wie exakt doch sein Scheitel gezogen ist und wie sorgfältig der Backenbart gestutzt.
Alles wirkt so farblos an ihm, so unscheinbar – bis auf den Farbklecks unter seinem Kinn – die rote Seidenkrawatte, die exakt den gleichen Farbton hat wie meine neuen Lackpumps.
Die Pumps, ihnen habe ich es zu verdanken, dass ich hier bin – mit ihm, in diesem Hotelzimmer. Und während ich auf ihn hinunterschaue, wie er da so erwartungsvoll und fiebernd vor mir kniet, lasse ich meine Gedanken schweifen. Zurück zu dem Schuhgeschäft, wo ich sie mir vor nicht mal drei Stunden gekauft habe, diese Pumps.
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Tolle Geschichte. Die Macht über den kleinen Mann finde ich sehr prickeln. Wie sie erkennt, dass er einen Schuhfetisch hat. Dieses Ausgeliefert sein an seinen Fetisch, auch wenn davon gar nicht so viel die Rede ist, kann ich es mir so gut vorstellen. Das Verlangen in seinen Augen. Und mir dann vorzustellen, wie er vor ihr kniet und wartet. So spannungsgeladen. Und dann darf er sie endlich berühren. Die Pumps. Die Roten Pumps.
Es gibt einen Liedtext, der mir in den Kopf kommt. Leider finde ich das Lied nicht mehr. Es war nicht sehr bekannt und hieß "meine roten Schuhe: "meine Schuhe sind nicht wichtig, aber sie sind richtig schön." (oder so ähnlich) - Damals war das fast ein bisschen skandalös. Aber seitdem wünsche ich mir schöne rote Schuhe. Bei meinen großen Füßen leider nicht so einfach. Und andere Wünsche sind aktuell auch größer.
Nicht mein Fetisch, nicht meine Konstellation, aber klasse geschrieben!
Sofort hatte ich sowohl sie, als auch ihn im Schuhgeschäft vor dem inneren Auge, konnte sein Sabbern, seinen flehenden Blick sehen. Spüren, welch Gefühl sich in ihr ausbreitet, wie sie die Situation zu geniessen beginnt, mehr und mehr beherrscht. Durfte Erleben, wie er ihr mehr und mehr verfällt. Sie musste dieses Spiel einfach gewinnen, das war für mich unabwendbar.
Grübel, komme gerade auf den Gedanken, wenn man einen Mann mit einem Schuhfetisch hat, hätte frau nicht ständig diese Diskussionen über die angeblich zu vielen Schuhe...
Irgendwie hatte diese Geschichte etwas, der kleine Mann war es nicht, dieses besondere Spiel war es auch nicht, aber das ganze drum herum gefiel mir.
An sich liebe ich Texte über dominante Frauen, was mich aber immer wieder stört, und was sich leider in fast allen Geschichten auch immer wiederholt, das ist die Tatsache, das es hier keine dominante Frau zu geben scheint, die es einmal wagt, einen echten Mann zu unterwerfen.
Wie viel Dominanz setzt es denn voraus ein kleines Männchen zu beherrschen?
Zitat:„Ich wandte den Kopf und sah mich einem kleinen Männchen gegenüber, das mir - obwohl ich nun mit 1.68 wirklich keine Riesin war, gerade mal bis zum Kinn reichte“ Zitat Ende
Werde ich hier je einen Text lesen, der davon handelt, dass eine dominante Frau einen stolzen, großen, selbstsicheren Mann unterwirft?
Den folgenden Absatz Zitat:“Ich spüre eine heiße Welle in mir aufsteigen. Erregung - sie kommt von der Macht, die ich spüre. Ja… ich habe Macht über ihn. Und über seine Begierde. Leise schlucke ich.“ Zitat Ende finde ich richtig klasse!
Das Gefühl, Macht zu haben macht mich scharf wie nichts sonst auf der Welt.
Das ist genau das, was mich kickt
Das ist es, was ich in meinen eigenen Geschichten zu beschreiben versuche und auch gerne einmal von anderen Autoren lesen möchte.
Aber ein zu kleingeratener Trottel, der nur als Karikatur von einem Mann anzusehen ist, der kam mir keinen Kick geben.
Trotzdem habe ich Ihre Geschichte gern gelesen
Viele liebe Grüße
Ihre Alex
PS Wahrscheinlich finde ich so selten einen Text, der mir wirklich gut gefällt, weil ich eine waschechte Sadistin bin?
Deshalb kann/ darf ich hier auch nichts von mir veröffentlichen
21.02.2025 um 18:26 Uhr
Tolle Geschichte. Die Macht über den kleinen Mann finde ich sehr prickeln. Wie sie erkennt, dass er einen Schuhfetisch hat. Dieses Ausgeliefert sein an seinen Fetisch, auch wenn davon gar nicht so viel die Rede ist, kann ich es mir so gut vorstellen. Das Verlangen in seinen Augen. Und mir dann vorzustellen, wie er vor ihr kniet und wartet. So spannungsgeladen. Und dann darf er sie endlich berühren. Die Pumps. Die Roten Pumps.
Es gibt einen Liedtext, der mir in den Kopf kommt. Leider finde ich das Lied nicht mehr. Es war nicht sehr bekannt und hieß "meine roten Schuhe: "meine Schuhe sind nicht wichtig, aber sie sind richtig schön." (oder so ähnlich) - Damals war das fast ein bisschen skandalös. Aber seitdem wünsche ich mir schöne rote Schuhe. Bei meinen großen Füßen leider nicht so einfach. Und andere Wünsche sind aktuell auch größer.
Danke für die schönen roten Schuhe
Bibi
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