Noch vor wenigen Stunden hatte K. an einem der Holzpfeiler im Dachgeschoss gefesselt vor ihr gestanden. Aufgewühlt. Nackt. Ängstlich. Geil. Wütend. Jetzt steht sie am Bahnhof, erinnert sich und bemerkt, dass sie etwas vergessen hat.
Sie eilt davon, Schnee knirscht unter ihren Boots.
Schon seit Stunden dauert das Gestöber an, und die Passanten in den Straßen sehen aus wie lauter bestäubte Michelinmännchen.
Schmunzelnd zupft sie ihren Schal in Richtung Kinn.
Noch am Abend zuvor hatte sie Stefka an einem der Holzpfeiler im Dachgeschoss gefesselt. Nackt war sie gewesen, aufgewühlt und hilflos der Ungewissheit, was passieren könnte, ausgeliefert.
Ihren amüsierten Worten, »Jetzt bist du mein«, war Stefkas Erschauern gefolgt. Soweit als möglich hatte sie das Skalpell in der Hand ihrer Liebsten nicht aus den Augen gelassen und den Widerschein der brennenden Altarkerzen auf dem Metall misstrauisch beäugt.
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Geschrieben fand ich den kurzen Einblick aber gut. Ein äußerst wehmütiger Rückblick auf offensichtlich beidseitig gewollte, intensive Stunden. Momente der Erinnerung an das Glück. Schneewittchen kann wirklich eine wunderbare Phantasie sein...
06.04.2016 um 16:55 Uhr
Sehr wehmütige Zeilen.
Vorab, so etwas ist absolut nicht meins!
Geschrieben fand ich den kurzen Einblick aber gut. Ein äußerst wehmütiger Rückblick auf offensichtlich beidseitig gewollte, intensive Stunden. Momente der Erinnerung an das Glück. Schneewittchen kann wirklich eine wunderbare Phantasie sein...
Danke, dass ich die Zeilen lesen durfte.
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