Ich schenkte dir mein Vertrauen, versuchte den Weg zu gehen, mit dir. Ich zog kontrolliert an den Fäden, um mich dir vollkommen zu schenken. Ich wollte meine Grenzen mit dir überschreiten! Und dann war es doch ich selbst, die die Kontrolle verlor und sich selbst demütigte.
Info: Veröffentlicht am 15.11.2009 in der Rubrik BDSM.
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Erinnerst Du Dich noch daran?
Unsere erste unschuldige Begegnung im Chat...
Niemals wollte ich etwas mit Dir zu tun haben! Viel zu hart und streng, fast schon übertrieben unnachgiebig war Dein Image. Nein, Du warst kein Mann für mich. Der Zufall wollte es, dass wir doch ins Gespräch kamen und uns dann auch trafen.
Das Urteil über Dich hatte ich längst revidiert und so kam es, dass unser Plan, eine D/s-Beziehung zu führen, in den Hintergrund rückte und die Liebe im Vordergrund stand.
Du hast immer wieder Rücksicht auf mich genommen. Selbst als Du mich dann doch als Deine Sub angenommen hast und meine Bitte hören wolltest, bist Du nachsichtig geblieben und hast meinen Satz, ich bräuchte Dich nicht zu fragen, denn ich wüsste schon lange, wo mein Platz ist, akzeptiert.
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manchmal ist das starke Geschlecht , das schwache Geschlecht und ja die Schmerzgrenze liegt bei der Frau höher wie beim Mann ...aber Krankheiten kann jeden erwischen auch wenn man noch so sehr auf den Körper hört..
schöner anfang, doch dann etwas verstörend.. hartes thema, sterbenskrank, krankheit erleiden. krankheit als psychosomatisches ergebnis einer ungestillten sehnsucht? anstrengend. beängstigend.
Für mich harte, überaus nachdenklich machende Zeilen.
Schwer zu lesen, waren für mich die Vergleiche zwischen dem, was BDSM ausmachen kann, mit dem, was eine Krankheit aus einem geschundenen Körper macht. Wie sie mehr und mehr an Macht gewinnt und damit bisherige Tabus bricht. Er konnte dies offenbar nicht, obwohl sie es eingeforderte. Muss jetzt wohl mit ansehen, wie die Krankheit diesen Part übernimmt.
Danke für diese Zeilen von denen ich hoffe, dass es niedergeschriebene Gedanken sind und nicht etwa real erlebtes dahinter steht.
Danke für Zeilen, die ein schweres Thema ansprechen und dennoch klasse geschrieben sind.
Eine nicht leicht zu nehmende Geschichte ist das. Und ich habe sie erst auseinanderbauen müssen, um mein Verständnis zu finden. Obwohl kompliziert, ist sie am Ende doch stimmig.
Mir gefällt, wenn ich als Leser gefordert werde, und eine Geschichte, die sich mit einmal schnell Darüberlesen vollends erschließt, wirkt auf mich stumpf.
Wenn dann auch noch verschiedene Leser ihre eigenen Lesarten finden, funkelt die Geschichte wie ein Edelstein, je nachdem wie man ihn ins Licht dreht.
Aber sie muss halt aufgehen. Wenn nicht nur die Geschichte, sondern auch der Autor "wirr" ist, war es umsonst.
Meine Lesart:
BDSM ist nur dann anregend, wenn es unter dem "So-als-ob" praktiziert wird, und mit Fürsorge. Es ist ein Lustspiel mit Leiden. Das ist vielleicht auch das Provokative darin. Aber wehe, wenn es ernst wird ...
BDSM hat happy-end. Natur nicht.
Der Unterschied ist: ein Salto mit und ohne Fänger/Sicherheitsnetz auszuführen.
Ich tue mich ein wenig schwer mit Deinen Vergleichen, ich glaube eine im Spiel eingebundene Atemkontrolle ist nicht mit einer gesundheitlich bedingten Atemnot vergleichbar. Wenn ich um meine Luft kämpfe, dann habe ich eher panische Gefühle, aber definitiv keine erotischen. Vielleicht muss ich Deine Vergleiche auch anders betrachten. Er respektierte ihre Tabus, aber ihre Krankheit nicht, schonungslos brach die Krankheit ihre Tabus und im nachhinein hätte sie diese Tabus lieber mit ihm erlebt.
Ich fand Deine Geschichte hart und sie machte mich nachdenklich.
Danke für diese ganz besonderen Blickwinkel auf das Leben.
03.10.2023 um 07:31 Uhr
puh, dass erinnert mich an eigene Erfahrungen ...
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