Lecksklave sucht seine Herrin. Diese Anzeigenüberschrift springt mir ins Auge, als ich mich auf meinem Account anmelde. Ich bin gespannt, ob der junge Mann zu meiner Befriedigung beitragen kann.
»Lecksklave sucht seine Herrin«. Diese Anzeigenüberschrift springt mir ins Auge, als ich mich auf meinem Account anmelde. Einen reinen Lecksklaven suche ich eigentlich nicht, ein Bottom muss mir schon mehr zu Diensten sein können als nur in sexueller Hinsicht. Aber warum soll ich mir nicht zum Ausklang des Wochenendes den Abend von einem jungen Burschen versüßen lassen? 35 Jahre alt ist er laut Anzeige, also selbst, wenn er geschummelt hat, definitiv jünger als ich. Ich schreibe ihn an und erkundige mich, wo er denn besuchbar wäre. Die Antwort kommt prompt und ich versichere ihm, dass ich eine Stunde später bei ihm bin. Dies sind Dates, wie ich sie liebe. Kein ewiges Schreiben, kein Kopfkino austauschen, sondern lediglich Zeit und Ort absprechen und treffen. Ich hätte ihn höflicherweise nach seinem Vornamen fragen können, aber diese Information ist nicht wichtig für unsere Verabredung.
Die Fahrt quer durch die Stadt dauert nicht länger als zwanzig Minuten, sagt mein Navi. Ein LKW ist direkt vor mir, aber da er fast die zulässige Höchstgeschwindigkeit fährt, überhole ich nicht wie sonst üblich. Ich werde rechtzeitig ankommen, und zur Not kann der Bursche auch warten.
Als ich in seine Straße einbiege, stelle ich mein Auto in der ersten freien Parknische ab. Ich halte nicht direkt vor dem Haus, sondern laufe lieber die paar Meter bis zu ihm. Je weniger Informationen mein Gegenüber von mir bekommt, desto angenehmer für mich.
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Ich finde die Geschichte sehr gut geschrieben und eine tolle Fantasie welche ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass sie real wird. Ich finde genau die selbstbewusste / sichere Art von der Frau so faszinierend. Vielleicht hätte Sie am Schluss noch einen weiteren Termin ausmachen können damit die Geschichte noch nicht ganz so abrupt enden würde.
es gibt Texte, bei denen fällt mir ein Kommentar schwer. Dieser ist so einer.
Ganz formal - die Geschichte liest sich flüssig, ohne Stolperstellen, fast wie ein Bericht. Es ist eine gelungene Kurzgeschichte. Es geht sofort in die Handlung und steuert auf einen Höhepunkt zu und kommt zum Schluss. Es ist alles richtig gemacht. Was ich immer anstrengend finde - Geschichten im Präsens. Das ist aber reine Geschmackssache.
Das spannende ist der Inhalt. Und ja, neigungstechnisch passt die Geschichte nicht für mich, aber das erklärt nur einen Teil. Mir ist die Gedankenwelt dieser Frau fremd. Sich ihre Befriedigung holend, wohl wissend, dass der vermeintliche Lecksklave sich sicherlich mehr wünscht, stört meinen Wunsch nach Harmonie. Ich frage mich, müssen FemDoms so sein? Ist es das, was Sklaven anziehend finden? Was macht Spaß an distanzierter Arroganz? Sind manche MaleDoms genauso und ich hab das bloß noch nicht gemerkt?
Danke für eine Geschichte, die mir neue Sichtweisen zeigt und zum Nachdenken anregt.
Mich persönlich hat die Geschichte nicht angesprochen, für meinen Geschmack ist sie zu kühl und zu wenig verspielt. Die Idee dahinter fand ich jedoch interessant und auch sprachlich fand ich den Text sehr angenehm zu lesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass eine Erzählung in der dritten Person anstelle der Ich-Perspektive dem Text mehr Leichtigkeit verliehen hätte. Aber so etwas ist natürlich immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Hatte ja versprochen, doch noch einen Kommentar zum Text zu hinterlassen. Ist eine Weile her, aber trotz Umstandes, der es befördert, vergesse ich für gewöhnlich nicht. Es sei denn, ich will es.
35 und junger Bursche entlockte mir ein süffisantes Schmunzeln. In der Tat empfinde ich das in der heutigen Welt unterschiedlich. Die eine Sorte weiß in diesem Alter das Besteck noch nicht richtig zu benutzen, der andere Teil ist hingegen bereits senil und vergreist. Daran ändert auch nichts, dass sie ständig Englisches quaken, jedoch zumeist im falschen Kontext. Gehirn zu benutzen, das ist nicht mehr sonderlich modern.
Ein in meinen Augen mit seinen persönlichen Daten leichtfertig umgehender Bursche scheucht die begehrte Dame eine knappe halbe Stunde durch die Stadt. Ob man dafür wohl einen Navi benötigt? Ich vermutlich nicht. Als störender würde ich es empfinden, hätte der Protagonist tatsächlich die Flossen in der Hosentasche. Zumal noch als Sklave. Also erwartet sie null Benehmen, wozu das gewünschte Platz anbieten ganz im Gegensatz steht. Ja, da war mein zweiter gedanklicher Schmunzler.
Vielleicht bin ich zu rational. Wer weiß das schon? Ist ja gut, einige hier wissen es schon, ob oder ob nicht. Doch es geht nicht um mich, sondern die kleine Episode. Er hat bekommen, was er wollte. Also eine Geschichte mit positivem Ausgang. Wie bei Märchen, die enden meist auch glücklich. Apropos Ende. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich mir ein Sternchen in Reserve behalten. Bekommst es nachgereicht. Denke, ist doch berechtigt.
Direkt, klar und auf den Punkt kommend, geschrieben. FemDom weiß was sie will und holt sich genau das. Dass sich der Sklave einen anderen Verlauf erhofft hat, ist nachvollziehbar. Wenn ich weiter denke, könnte ich mir dennoch gut vorstellen, dass er sie gern weiterhin treffen würde, weil diese kühle Seite durchaus ihren Reiz hat.
26.07.2024 um 11:49 Uhr
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