Rot
Fünf Minuten am Scheideweg. Fünf ewige Minuten Zeit für die Sklavin, die sich entscheiden muss, welchen Weg sie einschlagen möchte, ob und wie hingebungsvoll sie sich ihre Unterwürfigkeit eingestehen will.
Eine BDSM-Geschichte von Daniel.
Info: Veröffentlicht am 08.11.2001 in der Rubrik BDSM.
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Du kniest vor mir, nackt.
Die gebundenen Handgelenke sind im Nacken an deinem Halsband fixiert. Der Kopf ist so zwangsläufig gesenkt. Mir gefällt das. Du sollst wissen, welche Rolle du hast. Die Knöchel sind ebenfalls zusammengebunden. Mit etwas Abstand voneinander. Du sollst bequem knien, denn es wird länger dauern. Du sollst keine Schmerzen haben aufgrund deiner Haltung. Die kommen schon noch. Zeitpunkt und Qualität bestimme ich.
Jetzt wird die Geschichte heiß!
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20.04.2023 um 13:10 Uhr
nach shays beurteilung bin ich neugierig auf die geschichte geworden und jetzt sitze ich hier, und bin ziemlich hin und hergerissen. in mir streiten zwei geister.
der eine ist die devote, die solche situationen kennt, sie durchlebt und durchfühlt hat. die weiß, wie es ist, jemand zu gehören und eine entscheidung treffen zu müssen. dieser balanceakt zwischen angst und lust, und dieser teil ist vollauf begeistert von der story.
der andere teil, die objektive leserin stolpert tatsächlich auch über die drohungen. die scheinbare gefühllosigkeit, die mir etwas suspekt vorkommt - und die sich erst zum ende der geschichte hin (für mich) auflöst, indem er seine nervosität zeigt, auch wenn er sie ihr vorenthält und auf hart und cool macht.
ich habe in meinem leben auch oft solche drohungen zu hören bekommen. wenn das und das nicht so läuft, dann wird das und das passieren. sogar schon, wenn du das nicht machst, dann geh, dann war es das für uns beide.
es war immer eine entscheidung, die nicht leicht zu treffen war, die mir auch nicht abgenommen wurde. ich musste sie selbst für mich treffen und dann mit den konsequenzen leben.
doms lieben es manchmal, gerade am anfang einer beziehung, die sub an diesen punkt zu bringen. sie wollen - so denke ich - in ihrem tun bestätigt werden und auch nochmal, auch in einer extremsituation, hören, dass die sub zu ihrer entscheidung, sich ihm anzuvertrauen, wirklich steht. auch wenn es vielleicht anders läuft, als sie denkt und sich ausgemalt hat.
nicht jeder kann sich in so etwas einfühlen und es verstehen. oder es gar akzeptieren.
mir gelingt es doch ganz gut, nachdem ich eine weile darüber nachgedacht hat.
und letztendlich gibt das für mich den ausschlag, ob eine geschichte in meinen augen nun gut ist oder nicht.
fazit: ich mag sie, sie ist authentisch.
auch wenn mancher das vielleicht nicht okay findet, mit diesen drohungen und den anfänglichen gedanken des doms, alles ist quasi endlich, auch ihre beziehung ...
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