Es ist wunderbar, wenn der Geist eine solche Kraft besitzt, dass man sich ohne Berührung streicheln kann, dass man sich mit geschlossenen Augen sehen kann, dass man fliegen kann und gefesselt ans Bett liegt. Denn Vorstellung ist eine wunderbare Macht, und sie zulassen zu können, ist ein großes Geschenk.
Nur ein paar Mal klackt es – und auch die zweite Handschelle ist zu. Unwiderruflich zu. Der Schlüssel liegt neben mir – unter einer Schicht von Eis... So unendlich weit weg. Ich zerre leicht an den Ketten, aber natürlich bringt es nichts. Natürlich nicht, die Ketten halten meine Hände in Kopfhöhe, aber in ungefähr einer Stunde bin ich wieder frei... soweit sagt das zumindest mein Kopf zu mir... alles halb so wild.
Du hast bisher noch nicht aufgelegt, so wie du es eigentlich angekündigt hast. Und ich bin dir dankbar dafür. Ich soll versuchen, mich zu berühren... Wir beide wissen, dass es nicht geht und trotzdem probiere ich es... und je mehr ich es versuche, umso mehr will ich daran glauben, dass es doch irgendwie klappt.
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Sich mit geschlossenen Augen selbst zu betrachten, von der Decke des Raumes, als stille Beobachterin, deren Bewegungen den eigenen so deutlich und zunehmend verdächtig gleichen, bis man sich selbst in ihnen entlarvt und sich an einen Traum verschenkt, habe ich noch nirgendwo so intensiv mitempfunden!
Ich denke, es gehört wirklich Mut dazu, dies so detailverliebt zu beschreiben. Die Idee, den Schlüssel einzufrieren, fand ich wirklich genial. Besonders gefallen hat mir, dass der unbekannte Dom, dem sie unendlich vertraut, sich spät in der Nacht nach ihrem Wohlbefinden erkundigt.
Mal eine ganz andere Idee, den Schlüssel im Eis zu verstecken und auszuharren bis er seine wieder gefunden hat. Was mich aber ein wenig irritiert, war sie wirklich allein, wo war er, wer hätte in der Not eingreifen können? Meine Gedanken sollen Deine Geschichte nicht kaputt reden, aber ich finde darüber sollte man nachdenken...
Als Phantasie gefiel sie mir sehr gut und war einfach schön geschrieben. Danke für Deine Zeilen.
auf der einen Seite erregt mich die Vorstellung der Hilflosigkeit und des ausgeliefert sein
auf der anderen Seite frage ich mich, wie weit weg der Dom ist...kann er schnell genug da sein, um ihr zur Seite zu stehen, wenn die Situation kippt?? Denn das dies in einer solchen Situation passieren könnte..das kann ich mir sehr gut vorstellen
Danke Dir für die Leseprobe - werde jetzt zum ersten Mal versuchen, den gesamten Text zu lesen - bin noch ganz neu hier und hänge etwas an der Handhabung. lg rosenrot
03.06.2024 um 09:00 Uhr
Eine schöne Szenerie, die in der Geschichte beschrieben wird. Sie konnte mich mitnehmen und auch meine Vorstellungskräfte ein wenig spielen lassen.
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