Ein toskanischer Spätsommerabend. Grillen zirpen, ein gutes Essen, ein guter Wein. Ein Spiel zu zweit und mit Einsatz. Sie verliert. Die Folge ist ein Frühstück der ganz anderen Art. Denn während er genießt, leidet sie. Für ihn.
Draußen zirpten die Grillen an einem sternenklaren toskanischen Septemberabend. Ich hatte eine schöne Sauce Bolognese gekocht, die ich zusammen mit Tagliatelle und zuvor einem Salat serviert hatte. Dazu gehörte auch noch ungesalzenes toskanisches Weißbrot und natürlich ein guter Chianti.
Wir aßen drinnen, da es draußen um diese Zeit doch schon recht kühl wurde. Es ging uns richtig gut und wir genossen die Stimmung. Über dem Esstisch hatte ich kein Licht gemacht. Nur von der Küche drang Licht zu uns herüber und die beiden Kerzen, die ich angezündet hatte, beleuchteten unser Mahl. In Urlaubslaune unterhielten wir uns gelöst. Es war genau Halbzeit unseres Aufenthalts und selten hatten wir uns so gut erholt wie in diesem kleinen Ferienhaus mit dem ungestörten Garten vor der Haustür.
Nach dem Essen deckte ich ab, machte noch Espresso und stellte einige Amarettokekse bereit. Wir wollten noch ein wenig spielen. Etwas, zu dem man im grauen Alltag sonst kaum kommt. Ich holte also eines unser Lieblingsspiele hervor. Das Spiel ‚Carcassonne‘ basiert auf einer Mischung aus Glück und Taktik. Gegen Ende der ersten Partie, als sich abzeichnete, dass ich verlieren würde, flachste mein Schatz: „Wer diese Runde verliert, bekommt den Analstöpsel verpasst!“
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Bei der Geschichte stellt sich mir immer die Frage, wo endet Lust, wo beginnt Schmerz. Ab wo ist es noch geil und ab wann unerträglich.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, ich kann mir gut die Stimmung an einem warmen Urlaubsort vorstellen, mit den Geräuschen des Hochsommers und den sich entwickelnden Ideen, was man mit der Zeit anfangen kann, wenn man nicht vom Arbeitsalltag bestimmt wird.
In diesem Text kommt soviel Schönes zusammen. Die Toskana - Berge und Meer dicht beieinander. Guter Wein, gutes Essen. Und natürlich - ein Bidet. Warum gibt es das nicht bei uns ... Ich liebe es.
Dazu eine schöne Urlaubsgeschichte, ein bisschen Prickeln, ein bisschen Leiden, ganz viel Liebe und Hingabe. Und gut erzählt.
Ich glaube, wir fahren doch lieber wieder nach Bella Italia im nächsten Herbst.
Ich finde es immer besonders, tatsächlich Erlebtes zu schreiben, hier zu präsentieren. Dies dann noch in so gekonnter Umsetzung lesen zu dürfen, war mir ein besonderes Vergnügen. Ein wunderschönes Ambiente, ein schmerzhaftes und doch erregendes, inniges Spiel. Kuschelmomente, eine Ende mit Strand und Meer. Einfach wunderbar.
Danke für diese überaus gelungenen Zeilen, danke, dass ich an diesen schönen Momenten teilhaben durfte.
Ich glaube ich habe mal wieder eine ganz persönliche und reale Geschichte entdeckt, wunderschön geschrieben und vor allem sehr sehr glaubhaft und nachvollziehbar. Ich mag Deine ganz besondere Wortwahl, Deine vielen kleinen Beschreibungen und noch mehr Italien...
Danke für das Du dieses Erlebnis mit uns geteilt hast und falls es doch "nur" eine Geschichte aus Deinem Kopf ist ganz großes Kompliment an Deine Schreibkunst, denn es liest sich wie eben gerade erlebt!
31.05.2021 um 07:34 Uhr
Urlaub
Sonne
Wenn gutes Frühstück
Wenn auch nicht soo erotisch.
Dazu diese Geschichte
Das hat den Morgen verschönert.
Danke für die schönen Beschreibungen und das Gefühl, das du mit transportiert hast.
Sonnige launische Grüße
Dienerin
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