So, wie er es sie gelehrt hat, kniet sie zwischen seinen Beinen. Die Arme auf dem Rücken verschränkt, die Brüste über der schwarzen Hebe nach vorne gedrückt, die Beine leicht geöffnet und den Kopf gebeugt. Sie freut sich, dass sie ihm heute so dienen darf, völlig frei und ohne jegliche Fixierung.
Sie kniet vor ihm, wie schon hundert Male zuvor. Sie genießt diese Momente so sehr und fordert sie manchmal auch ein. Natürlich nur ganz vorsichtig, um ihn nicht zu verärgern. Immer die feine Grenze im Blick zwischen sich offen anbieten und sich anmaßend verhalten.
Aber in gewissen Momenten braucht sie es einfach, dieses Gefühl, das ihr diese Position, ihr Handeln und seine Reaktion gibt. Dann muss sie die Normalität auf der Couch, das gemeinsame Fernsehen, unterbrechen und nach unten gleiten.
Genau so, wie er es sie gelehrt hat, kniet sie auch jetzt vor ihm, zwischen seinen Beinen. Die Arme auf dem Rücken verschränkt, die Brüste über der schwarzen Hebe nach vorne gedrückt, die bestrumpften Beine leicht geöffnet, die Füße in den schwarzen Sandalen mit den hohen, roten Absätzen überschlagen und den Kopf vorsichtig gebeugt.
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Eine schöne Szenenbeschreibung, ein inniges Spiel. Detailverliebt beschrieben, ohne große Spannungen auskommend. Auch das offene Ende, das Platz für eigenes Kopfkino lässt passt gut. Ich kann sagen, dass ich mich denen, die etwas vermisst haben nicht anschließen kann. Ich fand das Szenario gut geschrieben.
Gut und gefühlvoll beschriebene Szene zwischen den Beiden, aber irgendwas fehlte noch, ich kann nicht genau sagen was, aber sie liest sich, als ob noch etwas fehlen würde!
Ich muss gestehen, dass der Text mich ein bisschen erschreckt ... Oder viel mehr die Tatsache, dass er exakt Wort für Wort von mir kommen könnte. *lächel*
Auch ohne grösseren Spannungsbogen und so kurz wie der Text ist, hat er mir sehr gefallen!
Der Text gefällt mir.Die Gefühle kenne ich gut und hier sind sie detailliert in Worte gefasst. Im Gegensatz zu anderen Kommentatoren vermisse ich nicht den fehlenden (aktiven) Spannungsbogen und das offene Ende passt, finde ich, sehr gut zu der Situation und der Realität.
Mir gefällt der Text ebenfalls gut, ich habe ihn gern gelesen, wenngleich ich auch nachvollziehen kann, weshalb einigen LeserInnen etwas gefehlt hat. Auch ich hätte mir eine überraschende Wendung zum Schluss hin gewünscht. Doch möglicherweise ist der Text einfach konsequent authentisch, und als ein Stück gelebter SM-Erfahrung finde ich es völlig ok, ihn dann auch so zu lassen. Astridia
03.10.2020 um 17:49 Uhr
Hier fehlt gar nichts, finde ich.
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