Eine Mail und ihre Folgen oder: Wer oder was ist hier das neue Spielzeug?
Sie schließt die Tür auf, checkt ihre Mails. Und begeht dabei einen großen Fehler. Die Folgen lassen nicht lange auf sich warten, denn sie wird zur Strafe einkaufen gehen müssen. Während der Einkaufszettel noch im Bereich des Erträglichen liegt, ist die Art und Weise, auf der sie ihre Einkäufe zu tätigen hat, deutlich perfider.
Sie schließt die Tür auf und ihr erster Blick fällt auf das Telefon: Natürlich - es blinkt. Er hat ihr schon geschrieben. Erwartungsvoll schaltet sie als erstes den PC an, checkt ihre Mails. Da ist sie:
»Hallo Maja, meine Kleine,
gehe ich richtig in der Annahme, dass Du noch nicht die Kleidung trägst, die Du in Deiner Wohnung tragen sollst?«
Weiter braucht sie erst einmal gar nicht lesen. Mist - er kennt sie und ihre Neugier einfach viel zu gut. Zu wissen, was in der Mail steht und dieses Glücksgefühl zu genießen, das sie hat, wenn ihr Herr sich meldet, war ihr wieder wichtiger gewesen als sich an seine Regeln zu halten. Deshalb trägt sie immer noch den grünen Rock und die weiße Bluse und darunter sogar einen dünnen BH. Natürlich auch völlig falsche Schuhe und keine Strümpfe.
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Ich liebe solche Geschichten, das ist einfach so. Ich kann so sehr mitfühlen, als hätte ich sie selbst erlebt. Die Gedankengänge, die Gefühle, der Grad der Verzweiflung, der sich immer weiter anhebt, das Gefühl, wenn der Punkt wo man aufgeben muss, immer näher kommt und sich nicht verhindern lässt.
Der Schluss gefällt mir besonders. Die Frage, ob sie die richtige Leberwurst hat - Himmel, ja, so verrückte Gedanken schießen dir da dann wirklich durch den Kopf. Und dass er dann da ist, sie umfängt und stützt, das fand ich einfach nur das perfekte Ende.
Gut, die Wortwahl ist nicht immer meins, aber es ist ja auch nicht meine Geschichte.
Aber die Beschreibung der Ungeduld, die die Strafen nach sich zieht, die frau hätte vermeiden können, die Durchführung der Strafen und dann dieses Happy End... Seufz...
Ich freue mich, wenn es einem Geschichtenschreiber gelingt, sein Thema so intensiv zu beschreiben, dass andere Dinge wie Wirklichkeit und Umgebung Nebensache werden. Hier war das so. Danke für das ferngesteuerte Lesevergnügen.
Abgesehen von der Sprache (für die es eine Erklärung gibt...) eine klasse Geschichte. Anregende Szenarien, prickelnde Erotik und sie, die umsetzt, was er erwartet und verlangt, sich selbst damit Gutes tut. Ich bin mir sicher, dass sie weder die Minuten daheim noch den Einkauf im Supermarkt so schnell vergessen wird. Gern habe ich sie als stiller, geniesender Beobachter begleitet, ihrem Mienenspiel zugesehen. Den erlösenden Moment am Ende, in den Armen ihres Herrn, betrachtet.
Schön geschrieben, wunderbare Bilder gemalt, sofort das Kopfkino in Gang gebracht. Vielen Dank dafür.
Vielen Dank für alle, die meine Geschichte bewerten und einen Kommentar hinterlassen.
Vielfach wird die Wortwahl in der Geschichte kritisiert. Das kann ich gut verstehen. Zur Erklärung: als ich die Geschichte schrieb hatte ich einen dominanten Partner, der auf diese "Bezeichnungen" bestand. Es war eine meiner Regeln, nur diese Ausdrücke für bestimmte Körperteile zu benutzen.
Vielleicht lässt dieses Wissen die Geschichte ja noch in einem anderen Licht erscheinen ... nicht alles ist nur Fantasie .
19.02.2023 um 11:28 Uhr
Ich liebe solche Geschichten, das ist einfach so. Ich kann so sehr mitfühlen, als hätte ich sie selbst erlebt. Die Gedankengänge, die Gefühle, der Grad der Verzweiflung, der sich immer weiter anhebt, das Gefühl, wenn der Punkt wo man aufgeben muss, immer näher kommt und sich nicht verhindern lässt.
Der Schluss gefällt mir besonders. Die Frage, ob sie die richtige Leberwurst hat - Himmel, ja, so verrückte Gedanken schießen dir da dann wirklich durch den Kopf. Und dass er dann da ist, sie umfängt und stützt, das fand ich einfach nur das perfekte Ende.
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