Wenn Subbie einen Adventskalender geschenkt bekommt, ist das ein Grund zur Freude. Die Frage ist allerdings, wer sich über den Inhalt des etwas anderen Adventskalenders dann wirklich freuen darf. Subbie oder der liebe Herr? Denn schon hinter Türchen Nummer Eins wartet eine Aufgabe, die ihr nicht ganz leicht fällt.
„Guten Morgen, meine Schöne - hast du gut geschlafen?“
Von der langen Nacht noch etwas verknautscht, blinzelte sie ihn zärtlich von der Bettdecke aus an. Er schien bereits vollkommen wach und obendrein auch noch bester Laune zu sein. Sie war etwas verwirrt, denn normalerweise war sie um diese Uhrzeit bereits längst aus den Federn, hatte das Frühstück und sich selbst für ihn hergerichtet, eben so, dass er bequem vom Bett aus unter die Dusche gehen konnte, um anschließend mit ihr den Tag zu beginnen. Diesmal hatte sie wohl verschlafen und es war ihr unsäglich peinlich.
Als sie sein breites, leicht diabolisches Grinsen wahrnahm, wäre sie am Liebsten nochmals unter der Decke verschwunden. Sie wusste, dass es genau dieses Lächeln war, das sie einerseits so sehr liebte, er ihr damit aber auch zugleich einen unbeschreiblichen Schauer über die gesamte Haut zu schenken schien.
Flugs folgte sie ihrer Eingebung und verschwand unter der Bettdecke.
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Ich fand sowohl die Adventskalenderidee als auch deren Umsetzung als Geschichte gelungen. Beide waren für mich gut dargestellt, real, greifbar. Auch den Umgang miteinander fand ich gut erzählt. Es war Vertrautheit aber auch gegenseitige Lust zu lesen. Sie wird diesen Morgen wohl nicht so schnell vergessen.
Was ist eigentlich an den anderen 23 Tagen passiert?
Danke für eine schöne erste Kalendertür, für eine Geschichte, die ich gern gelesen habe.
Die Beiden kamen mir sehr sympathisch herüber, auch das miteinander gefiel mir, was mich aber erstaunte, wie sie im knien das Frühstück zubereitete. Also wenn ich mich in die Küche knien würde, würde ich nicht mal die Kaffeemaschine kommen... und ein volles Tablett auf dem Rücken zu balancieren grenzt für mich auch schon an eine akrobatische Hochleitung.
Es nützt Dir nichts, wenn ich behaupte, dass Dir eine "sehr gute" Geschichte gelungen ist. Deine Protagonisten benötigen einen Hauch mehr Individualität um glaubhaft zu wirken. Lass Dich von meinem Genörgele aber bitte nicht nerven. Für einen ersten schriftstellerischen Gehversuch ist Dein Text wirklich gelungen!
Nützlich ist es, sich beizeiten einen kritischen Probeleser an Land zu ziehen. Der hilft vergessene Buchstaben oder versehentliche Wortwiederholungen zu vermeiden. Mach unbedingt weiter! Ich bin schon gespannt auf Deine nächste Geschichte.
vielen Dank für den fanatsievoll, witzigen Gedanken und Kommentar
Er entspricht absolut meiner Wellenlänge. Und ich freue mich sehr, dass dir die kleine Geschichte gefallen hat.
Genau diese kleinen, von dir erwähnten, extravaganten Feinheiten der Dinge sind es, die ich im täglichen Leben so sehr schätze und die immer wieder gern Anlass dazu bieten, in die "nächste Runde" zu gehen...
vielleicht ja auch bald in kommenden Geschichten... mal sehen ;)
10.12.2015 um 08:17 Uhr
geändert am 10.12.2015 um 09:49 Uhr
Ja, das erste Türchen...
Ich fand sowohl die Adventskalenderidee als auch deren Umsetzung als Geschichte gelungen. Beide waren für mich gut dargestellt, real, greifbar. Auch den Umgang miteinander fand ich gut erzählt. Es war Vertrautheit aber auch gegenseitige Lust zu lesen. Sie wird diesen Morgen wohl nicht so schnell vergessen.
Was ist eigentlich an den anderen 23 Tagen passiert?
Danke für eine schöne erste Kalendertür, für eine Geschichte, die ich gern gelesen habe.
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