Diese verfluchte Idee. Ich habe Tränen in den Augen. Ich kann nicht mehr. Wie ich nochmal fünfundzwanzig von diesen Rohstocktreffern aushalten soll, weiß ich nicht. Ich verfluche in Gedanken mich, sie und vor allem den Teufel auf meiner Schulter, der mich diese Idee hat haben lassen. Die Idee, ihr Weihnachtsgeschenk auf eine etwas ungewöhnliche Weise zu präsentieren. Mist, Mist. Mist!
Info: Veröffentlicht am 24.12.2010 in der Rubrik BDSM.
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Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die mir vor vielen Jahren zugetragen wurde. Umstände und Namen wurden selbstverständlich geändert. Und - wie es im Vorspann zu Jackass immer zu lesen ist: Machen Sie es nicht nach!
„Du willst es mir also nicht sagen?“ Lady Isabelles Stimme klingt außergewöhnlich hart, aber dennoch sehr gefasst, im Unterton immer noch etwas amüsiert, doch nicht mehr so sehr wie vor einer halben Stunde. Was so wenig Zeit doch ausmachen kann. In dieser kurzen Zeitspanne hat sich meine Meinung vollständig geändert. Was ich bis dahin noch für eine glänzende Idee gehalten hatte, kommt mir nun dumm und kindisch vor.
Ich schreie ein wenig Zahlen heraus, als der Rohrstock wieder auf meinem mehr als nur lädierten Hintern tanzt. In solchen Momenten kommt man nicht mehr zum Nachdenken, wenigstens nicht für den Augenblick. Meine Füße heben sich jeweils kurz vom Boden, wenn ich versuche, den Hieben auszuweichen, was natürlich unmöglich ist, da meine Hände weit über mir in Lederfesseln hängen, so dass ich nur sehr aufrecht stehen kann. Bei jedem Ausweichversuch komme ich automatisch auf die Zehenspitzen und ins Pendeln, was meinen Handgelenken nicht wirklich gut tut. Ich bin schließlich keine fünfundzwanzig mehr.
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Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, warum er ihr die Zahlen nicht einfach sagen kann, warum er stattdessen sogar erwägt, das Codewort zu nutzen. Ich hatte so eine Ahnung. Aber die Auflösung hat die Ahnung um Längen übertroffen.
Hier zeigt sich, wie viel Stolz man in sich tragen kann, wie viel Mut es bedurfte, sich von anderen abzuheben. Zugegebenermaßen fand ich es schon hart, wie sie mit ihm umgeht, er es aber für sich zulässt, herausfordert, spüren will. Fast schon ein bisschen schade, dass ich ihr Gesicht am Schluss nicht sehen konnte.
Für mich wunderbar geschriebene Zeilen, die mir besonders wegen des doppelten Blickwinkels richtig gut gefallen haben. Voller Spannung und Energie, mit einem Augenzwinkern am Ende, toll!
Verdammt gute und gelungene Überraschung am Ende und ich glaube, das dieses der Weg war den er gehen wollte. Also eine sehr in stimmige und klasse Geschichte, die mit in einer starken Ausdrucksweise und einem phantastischen Spannungsbogen geschrieben wurde. Ich mochte die Idee von ihm, sich Gedanken zu machen, auch wenn er sie vielleicht nicht bis zum Ende gedacht hatte, sich Zeit nehmen und vor allem mit seinem Geschenk aus der Masse hervorzustehen.
Ich denke, dass war es Wert. Sich kreativ und nachdrücklich aus dem Kreis zahlender Kundschaft abzuheben, sollte auch nicht einfach sein.
Außerdem mag ich es, dass ihre Reaktion nicht geschildert wird, was unerträglich neugierig macht, wie denn wohl die echte Begebenheit verlaufen sein mag.
06.08.2018 um 02:00 Uhr
Wunderschöne Geschichte über falschen Stolz und damit verbundene Sturheit. Glückwunsch an die ausdauernde Lady.
Der hinterlistige Schluss gibt Hoffnung auf eine Fortsetzung
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