Sie kniete im Raum, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Augen verbunden. Bekleidet war sie nur mit halterlosen Strümpfen und High Heels. All ihre Sinne waren geschärft. Sie war gespannt, was er sich für sie ausgedacht hatte.
Ihr Herz klopfte lauter als normal. Gerade hatte sie die Position eingenommen, die ihr Dom für sie bestimmt hatte: Sie kniete mitten im Raum, die Hände hinter ihrem Kopf verschränkt. Sie war nur mit halterlosen Strümpfen und High Heels bekleidet. Dazu trug sie Cuffs an den Hand- und Fußgelenken sowie eine schwarze, blickdichte Augenbinde. Im Grunde war sie also nackt und sah nichts, dennoch waren all ihre Sinne geschärft.
In wenigen Minuten würde er den Raum betreten. Sie war gespannt, was er sich heute für sie ausgedacht hatte. Es war eine freudige Spannung, zumal die letzte Session bereits einige Wochen zurück lag. Da sie sicherlich noch zehn Minuten auf ihn warten musste, ließ sie ihre Gedanken schweifen. Vor ihrem geistigen Auge ließ sie den bisherigen Tag nochmals Revue passieren.
Gleich nach dem Aufwachen las sie sich den Brief ihres Doms noch einmal genau durch. Dabei hatte sie ihn schon mindestens fünf Mal gelesen. In dem Brief standen genaue Instruktionen, wie sie sich auf die heutige Session vorzubereiten hatte. Natürlich wollte sie nichts falsch machen. Nicht, weil sie Angst vor der unweigerlichen Strafe hatte, sondern einfach weil es ihr wichtig war, die Wünsche ihres Doms genau zu befolgen.
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Der Text hat mir gut gefallen. Man könnte ihn auch "Vorfreude" nennen. Das Verweben von Erinnerungen und Vorbereitung der Session mit Überlegungen zum Verstecken selbst vor der Freundin lassen die Schwingungen immer mehr anwachsen. Schließlich der ungewollte Pulsbeschleuniger mit derber Kommentierung. Die Zeit schreitet voran, man ahnt Ungemach ... das dann auch eintritt Schöne Bescherung
einem 14 jährigen tischt man auch sicherlich keine 'Meditation' mehr auf...
Eine wunderbare Geschichte, die gewissenhafte Vorbereitung der s, kommt mir ziemlich bekannt vor, hehe. Inklusive einer vergessenen Sache, die 'noch flott' erledigt wird. (Nur übel, wenn dann eine Kamera läuft, hehe)
Jedenfalls ein seltener Moment, wenn man zeitgleich ein Lachen und einen 'Sch...' Schreckensausruf zuwege bringt.
Bloß gut, dass an der Stelle, wo es peinlich wird, die Geschichte aufhört. Genau da mache ich auch immer den Fernseher aus. Das kann ich überhaupt nicht ab.
Nach mehreren Anläufen habe ich die Geschichte nun endlich zu Ende gelesen, sie ist genüsslich zu lesen, wenn auch ein unvergesehenes Ende fast vorhersehbar ist ( das ist meistens so, wenn eine Vorbereitung auf einen Event so detailliert und 'nervös' beschrieben wird ). Das Ende hat mich nicht sonderlich überrascht, auch wenn es ein filmreifes ist. Die Beschreibung einer Sub, die sich auf ihren 'einsatz' vorbereitet, ist dagegen sehr sorgfälitg und präzise beschrieben.
11.09.2023 um 13:23 Uhr
Schön spannend geschrieben
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