
Ein besonderes Treffen sollte es werden, mit befreundeten Autorinnen und Autoren. Ein wenig Entspannung und Ablenkung kurz vor dem Weihnachtsfest. Nach einem ganzen Jahr Schreibkram. Mit dem, was dann geschah, hatte niemand gerechnet.


Susanne und Ben fahren in den Urlaub. Er ist Sub, sie dominant, aber er wirkt zu provokant, zu abgehoben. Susanne plant eine besondere Lektion, um ihn wieder auf den Boden zu führen. Und die hat es in sich.


Die Erewan-Ritter lebten auf einer Insel im Nordmeer. Ihre Paläste funkelten in goldenem Glanze. Ihre Frauen dagegen hatten Mühe. Mit Schmuck behängt zog es sie nach unten. Sie liebten Strenge, sehnten sich nach Gegensatz. Anstelle goldener Ketten wünschten sie feste, geflochtene Seile.


Wenn es seit Tagen schneit, versinkt das Gebirge im Schnee. Straßen werden unpassierbar und es wird schwer, abgelegene Orte zu erreichen. Verspricht man, Schnee zu schippen, und vergisst es dann wegen anderer Dinge, ist Ärger vorprogrammiert.


Ich habe eben aus den Augenwinkeln die Plejaden gesehen. Rollt nicht mit den Augen! Der Winterhimmel legt es offen. Weil er mich an jemanden erinnert, die mir sehr, sehr wichtig ist. Wichtiger als alle Liebschaften, die ich in meinem Leben hatte.


Escort
Anja war ein halbes Jahr für eine Escort-Agentur tätig. Theater, Essengehen, Repräsentieren meist. Was dann folgte, ging auf eigene Rechnung. Meistens geschah gar nichts. Aber einmal auch etwas, mit dem sie nicht gerechnet hatte.

Lars ist zum Abendessen eingeladen. Bei Lisa. Die jedoch ganz andere Pläne hegt als lediglich ein harmloses Essen zu zweit. Lars merkt das recht schnell, aber da ist es schon zu spät.


Die größte Verwandlung hatte unser Bekannter vollzogen. Er hatte sich umgezogen. Trug eine schwarze Hose und ein schwarzes Hemd. Ein Dominus durch und durch. Wahnsinn, dachte ich. Und ahnte nicht, was wir gleich zu sehen bekamen.


Er nimmt sich nicht nur Urlaub, sondern eine Auszeit von der digitalen Welt. Landet dann während seiner Wanderung auf einem Hof, welcher einer dominanten Frau gehört. Am Ende muss er sich entscheiden, ob er in sein altes Leben zurück möchte oder einen Neuanfang riskiert.


Einige Leute werden reich geboren. Andere sind klug, machen Studium. Und dann gibt es noch Leute mit besonderen Talenten. Madame Lara war so eine und ich fragte mich, warum die es geschafft hat im Leben und ich nicht.


Über die Initiation einer Tochter durch ihren Vater, in einer Kultur, in der Mädchen eigentlich keinen Stellenwert haben. Pferde aber schon. In dieser Geschichte sind sie die Gesprächigsten untereinander.


Madame Sadoria gelang ein großer Wurf: Ihrem ambitionierten Team gelang es, einen Zauberhandschuh für masochistische Damen und Herren zu entwickeln, der alle Wünsche eines jeden Kunden und jeder Kundin befriedigend erfüllen konnte.


Mark trifft zum ersten Mal auf seine Domina und ist enttäuscht. Sie ist viel zu jung, glaubt er. Doch sie überzeugt ihn mit Wasser und Brot, dass es darauf nicht ankommt - und dass der Schein manchmal trügt.


Manchmal sollten Wunder auch einfach das sein können, was sie sind, eben wundersam. Lässt sich denn in Geschichten immer alles erklären? Geschehen nicht auch dort immer wieder kleine Wunder? Wenn das nicht so wäre, sollten wir aufhören, zu erzählen. Dann gäbe es keine Geschichten mehr, keine Bücher, keine Bibliotheken.

28.07.2023 um 02:31 Uhr
Lieben Dank, Wildkätzchen, für Deine Anmerkung. Da ich nicht auf eigene Anschauung zurückgreifen konnte, habe ich vor dem Schreiben etwas recherchiert und war auf dieses Modell von Escortagenturen gestoßen, in dem die Grundleistungen (der eigentliche Zweck) vergütet wird und alles darüberhinaus gehende Privatangelegenheit wird.
Den Film Pretty Woman hab ich nie gesehen (Auch Titanic nicht *g). Da müsste man mir schon eine Pistole an die Brust setzen. Keine Ahnung, was da nicht stimmt mit mir.
Aber, weswegen ich überhaupt antworte, über die Geschichte hinaus: Kann sich Nähe einstellen auch in "käuflichen Situationen"?
Oh doch!
Ist das traurig, melancholisch oder gar bemitleidenswert, bedauerlich? Gar Ausdruck einer dekadenten Kultur?
Nein!
Auch im Gesundheitswesen z.B. ist manches Ersatz (oder gar "Seelenhurerei"), die genutzt wird; und über den monetären Deal hinaus bisweilen doch nur funktioniert, weil sich zusätzlich eine Echtheit einstellt. Auch bei Beachtung des Abstinenzgebots.
Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Friseure, u.v.a., auch manchmal Sachbearbeiter bedienen mehr als das, wofür sie bezahlt werden. Und sind Stellvertreter, Nachholer, Lückenbüßer, Notnägel ... (unschöne Worte).
Das ist nicht melancholisch, ohne dem würde sich die Welt gar nicht drehen.
Damit will ich Dir nicht widersprechen. Das sind so Gedanken, auf die Du mich z.N. gebracht hast. Ich schwadroniere gern.
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