Info: Veröffentlicht am 11.07.2007 in der Rubrik BDSM.
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Bild: Schattenzeilen, Dall-E
Es ist eigenartig. Fremd und vertraut, neu und altbekannt zugleich. Mich hier zu finden, an diesem Ort, den ich bisher nur durch dich gesehen und erfahren habe, dies nun aus mir heraus und in mich hinein neu zu entdecken, das vormals nur im Äußeren Erfahrbare nun in mir selbst zu erfühlen, ist verwirrend, einer Neugeburt gleich. Nein, nicht ganz einer Neugeburt, denn alles Alte ist noch da, ungebrochen, unberührt, ist nur einen Schritt zurückgetreten, hat Platz geschaffen für ein neues, ein weiteres, ein anderes Ich, von dem ich bisher nichts gewusst habe.
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Ich fand diese Sichtweise, das durch den Spiegel gehen, die Möglichkeit, es ändern zu können überaus spannend. Auch wenn ich eher zu festen Rollen neige ein überaus interessanter Blickwinkel.
Danke für wenige Zeilen, die äußerst vielsagend sind.
Auch wenn der Text literarisch überzeugen kann, berührt mich die darin steckende, spirituelle Überhöhung des dargestellten Rollentauschs doch eher unangenehm.
Die (kleine) Geschichte liest sich nicht wirklich schlecht, funktioniert aber leider weder als Liebeserklärungen noch als „Erbauungsliteratur“.
Hallo Ophion, diese/Deine Geschichte ist echt bemerkenswert. Ich/Wir switchen zwar nicht, trotzdem trägt ja Jeder beide Seiten in sich und hat sie im Laufe seines Lebens schon auf die Eine oder Andere Weise er-bzw.ausleben können/dürfen.
Genauso "fühlt" sich Liebe an und diese unabdingbare Nähe zu spüren und spüren lassen, ist das grösste Geschenk, was sich Menschen machen können ;o)
Hallo Ophion, diese/Deine Geschichte ist echt bemerkenswert. Ich/Wir switchen zwar nicht, trotzdem trägt ja Jeder beide Seiten in sich und hat sie im Laufe seines Lebens schon auf die Eine oder Andere Weise er-bzw.ausleben können/dürfen.
Genauso "fühlt" sich Liebe an und diese unabdingbare Nähe zu spüren und spüren lassen, ist das grösste Geschenk, was sich Menschen machen können ;o)
'Mit dem Sein ist es eine eigenartige Sache', dachte ich bei der ersten Lektüre dieses gezeichneten Moments. Fest entschlossen, erst einmal aufzuhören mit dem Kommentieren, da ich Einseitigkeit nicht mag, möchte ich warten, bis eigene Texte hier zu finden sind.
Dennoch, heute Morgen, wiederholtes Lesen, gleicher Gedanke: 'Mit dem Sein ist es eine eigenartige Sache.' Also kommentiere ich nun doch noch einmal:
Algemein:
ich habe unzählige Male im Internet gelesen, jemand sei wie er eben sei. Nicht ganz so oft, weil ich die Gelegenheit nicht suche, aber immerhin häufig, liess mich das Leben subjektiv spüren, dass gerade die Überzeugung, jemand sei wie er sei, besonders von -den- Menschen nicht in "eigener Spur" gelebt wird, sondern von der "Begutachtung" anderer abhängig bleibt.
Nun hier:
Die Sequenzen des Autors sind ( für mich) keine Geschichten. Nirgendwo las ich, er sei wie er eben sei. Er ist in seinen Empfindungen so unabhängig, wie man nur unabhängig sein kann. Er ist darin so frei, wie man frei sein kann.
"Durch den Spiegel" ist eine Reflektion, die mitzieht. ich muss/darf nicht nur ihn , sondern auch mich ( als Leser) betrachten.
ich brauche Zeit, Kraft, Freiwilligkeit, diesen Weg (mit)zugehen. Es werden Türen aufgemacht, die nicht nur sehen lassen, sondern zur Betrachtung zwingen. Offen bleibt, was Leser mitnimmt.
Es ist ganz offensichtlich mehr, als Autor vermutet.
07.01.2016 um 09:56 Uhr
Tiefsinnig, gefühlvoll, nachdenklich machend.
Ich fand diese Sichtweise, das durch den Spiegel gehen, die Möglichkeit, es ändern zu können überaus spannend. Auch wenn ich eher zu festen Rollen neige ein überaus interessanter Blickwinkel.
Danke für wenige Zeilen, die äußerst vielsagend sind.
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