Zum ersten Mal sehe ich den Mann, der mich seit Monaten im Chat behandelt, benutzt, demütigt und erniedrigt. Ich genieße den Anblick. Am Ende des Flurs verschwindet er, ohne sich umzusehen. Plötzlich fühle ich mich unwohl. Was soll ich nun tun?
Manchmal begegnen Dir Menschen und Du spürst sofort, dass sie aus einem bestimmten Grund in Dein Leben getreten sind. Sie erfüllen einen Zweck, lehren Dich eine Lektion des Lebens oder helfen Dir dabei, herauszufinden, wer Du bist und wer Du sein willst. Und manchmal geschehen Dir Sachen, die Dir zwar zuerst schrecklich und schmerzhaft vorkommen, aber wenn Du darüber nachdenkst, erkennst Du, dass Du ohne deren Bewältigung niemals Dein Potential, Deine Stärke, Willenskraft und Liebe verwirklichen kannst. Alles was geschieht hat einen Grund.
Ich stehe vor seiner Tür. Ich weiß, was er mag. Er hat mir oft geschrieben, wie er mich gerne sehen würde: Ein enger, kurzer Rock, hohe Schuhe, unten ohne, frisch rasiert, ein enges Oberteil mit Knöpfen, in dem meine Brüste gut zur Geltung kommen, ich darf mich schminken, aber bitte dezent.
Genauso stehe ich nun vor seiner Tür und drücke auf die Klingel.
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Eine wirklich gelungen erste Lektion. Wohldosiert, nicht zu hart und doch so, dass sie genau ihre Rolle zugewiesen bekommt. So geschrieben, dass ich auf die Fortsetzungen gespannt bin.
... "Gleichzeitig habe ich Angst – vor mir selbst! Ich habe Angst in etwas hinein zu geraten, aus dem ich vielleicht nie mehr herauskommen würde. Aber es hat mich gepackt!"...
Treffender hättest Du es nicht sagen können! Danke
29.04.2022 um 23:46 Uhr
Eine sehr schöne, erotische Geschichte, die jedoch genug Raum für eigenes Kopfkino zulässt.
Dankeschön, dass ich deine Geschichte lesen durfte!
Queeny
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