Eine Begegnung zwischen Pan und einem Mädchen, das in den arkadischen Wäldern an einen Baum gefesselt wurde. Von ihrer Freundin. Weil sie die Existenz des Gottes infrage gestellt hatte.
Immer, wenn sie die Augen zu schließen begann. Da war er wieder. So müde, so heiß, alles tat weh, aber sie durfte ihre Augen nicht schließen. Sie konnte ihn hören, überall. In den Gräsern, im Fluss, in den Bäumen. Seine Bewegungen, sein Lachen, die durchbrochene Stille. Angebetet und gefürchtet in ganz Arkadien. Er war Arkadien. Wie konnte sie es wagen, seine Existenz infrage zu stellen? Wie konnte sie es wagen, seine heilige Mittagsruhe zu stören, in sein Reich einzudringen, ihn zu verhöhnen. Katerina hatte sie gewarnt. Sie dürfe die Götter nicht herausfordern, sie würde verlieren, gnadenlos. Sie hat es dennoch getan. Und langsam ahnte sie, dass sie im Unrecht war.
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Zu Beginn eine wirklich schöne Beschreibung der Momente des Fühlens, des Wartens, der Unsicherheit. Spannung, die sich beim Lesen aufbaut, die aber bei Pans erscheinen abrupt endet. Dann ein kurzer, sicher tierischer, eher aber nicht göttlicher Akt, der sicher beiden Akteuren gefallen hat. Mir aber zu kurz geschildert war. Schade...
Dennoch danke, dass ich diese mytischen Zeilen lesen durfte.
Also zuerst muss ich sagen ich bin ein großer Fan der griechischen Mythen und Sagen inklusive Pan und Satyren. Daher ist mir eine Bewertung auch so schwer gefallen, denn obwohl die Geschichte einen witzigen und interessanten Hintergrund hat, gibt es da ein oder zwei Dinge die nicht so ganz passen.
Erst Einmal ist es nicht ganz klar, wo sie zeitlich/weltlich angesiedelt ist. Es steht "Arkadian" und sie spricht von "Göttern" was auf Altertum hindeutete, dann jedoch ist von "Postkarten" die Rede und das klingt modern. Dann scheint sie nicht an Pan zu glauben, ihn sogar zu stören, steht aber doch gefesselt herum? Da ist auch nicht ganz klar, ob sie das jetzt tut um den Gott zu reizen oder es ihr angetan wurde, um sie von seiner Existens zu überzeugen.
Was die Länge angeht, maße ich mir kein Urteil an. Es kommt schließlich nicht auf die Länge an, sondern wie man sie nutzt
Ich finde die Idee toll. In der Umsetzung hätte ich mir zunächst auch mehr Details gewünscht. Bei nochmaligem Lesen fand ich die Kürze aber stimmig: Pan überwältigt das Mädchen - er macht nicht so lange weiter, bis ich als Leserin genug habe, sondern so lange, wie er mag. Und zu seiner tierischen Natur passt ein kurzer Akt sehr gut.
20.05.2021 um 00:01 Uhr
Hoffentlich findet sich noch ein Befreier.
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