Betrachtet Viola ihr Leben, ist sie zufrieden, der größte Teil davon gefällt ihr gut. Ein kleiner aber fühlt sich unausgefüllt an. Etwas fehlt, wonach sie sich sehnt. Nun steht Weihnachten vor der Tür und Viola überlegt, ob diese Sehnsucht nicht auf einen Wunschzettel passt.
Ich glaube, ich stecke mitten in einer Midlife-Crisis. Nein, wenn ich mein ganzes Leben betrachte, gefällt mir der größte Teil recht gut. Ein kleiner fühlt sich an, als ob er nicht ganz ausgefüllt ist. Ich kann es aber nicht genau erklären, es ist nur immer wieder dieses ganz tiefe Gefühl, als ob da etwas fehlen würde, von dem ich nicht schildern kann, was es genau sein soll. Ich sehne mich nach dem unbekannten Etwas, im Laufe der Zeit wurden kleine Fragmente definierbarer, aber doch nicht so intensiv, dass ich es aussprechen kann und detaillierter beschreiben. Ich habe die Sehnsucht nach etwas, von dem ich nicht einmal behaupten kann, ob ich das wirklich will.
Es geht um eine tiefe Sehnsucht, die wahrscheinlich viele nicht verstehen würden. Ich wüsste auch nicht, wie ich dieses Gespräch mit meiner besten Freundin beginnen sollte, und hätte auch vor dem Ende ziemlich Angst, nicht verstanden zu werden oder gar noch für verrückt erklärt zu werden.
Dieses Jahr neigt sich langsam dem Ende, meinen Vorsatz vom letzten Silvester, es endlich auszusprechen, meine Sehnsüchte zu äußern und vielleicht zu sehen, ob es wirklich Sehnsüchte oder vielleicht doch nur Hirngespinste sind, kann ich noch nicht als erledigt abhaken und direkt mit ins neue Jahr mit nehmen.
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14.03.2022 um 21:05 Uhr
Eine schöne Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.
Dankeschön!
Queeny
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