Die Göttin
Ein wenig ist sie in jeder Frau. Verzweifelte, lebenslange Suche. Die Suche selbst als Inhalt. Was bliebe, würde man fündig? Ein Gedicht zur Huldigung der Göttin.
Ein Gedicht von masopilami.
Info: Veröffentlicht am 01.02.2011 in der Rubrik Gedicht.
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04.10.2016 um 21:31 Uhr
Aus submissiv-masochistischer Sicht erschließt sich das Gedicht sehr schnell.
Ist es ein Gedicht?
Ich möchte es Konzentrat nennen.
Deutlich ist eine vergebliche Suche beschrieben. Masopilami stellt die Göttin, also die dominante Frau, durch eigene Erniedrigung und gleichzeitig kaum fassbaren Anspruch an sie in eine derartige Höhe, dass ein Erreichen seines Ideals nicht möglich ist. Hier liegt das Dilemma.
Weder empfinde ich Mitleid, noch werte ich seinen Anspruch.
Aber ich habe Fragen.
Will er es so?
Und wenn er sie findet, die Göttin, wie soll sie seiner Erwartungshaltung entsprechen?
Was für ein Anspruch!
Ich stehe vor diesem Gedicht. Es saugt mich hinein und hat einen Zauber.
Ich stehe wie vor einem Bild, das ich mir nicht leisten möchte.
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