Am Kai vertäut liegt eine Yacht, die Wind und Wetter mit ruhiger Beherrschtheit trotzt. Während draußen der Regen gegen den Rumpf prasselt, schimmert hinter den Fenstern des Salons ein einladendes Licht. Gilad hat dort strenge Regeln festgelegt und als sein Skipper sorgt auch Juno für deren Einhaltung. Natürlich nicht ganz uneigennützig, schließlich teilt sie eine gewisse Neigung mit ihm.
Die Sonne verbarg sich hinter einer dichten Wolkendecke, die den Himmel über der Hafenstadt Valetta in ein tristes Grau hüllte. Leichte Tropfen prasselten in einer Stärke herab, die auf einen langanhaltenden Regen schließen ließen und wuschen die drückende Hitze der letzten Tage aus der Luft. Es war gleichermaßen eine willkommene Erleichterung wie eine notwendige Abwechslung für die Natur der Insel. Doch nicht alle konnten darin einen Segen sehen, denn viele Touristen empfanden es als Störung ihres Urlaubs oder sahen sich gezwungen, Ausflüge und Besichtigungen abzusagen. Aber nicht alle sahen eine solche Störung ihrer eigentlichen Pläne als etwas Schlechtes an, schließlich konnte man die so gewonnene Zeit für andere Dinge nutzen.
Am Kai vertäut lag eine Yacht, die Wind und Wetter mit der gleichen, ruhigen Beherrschtheit trotzte, wie es ihre Besatzung vollbrachte. Während draußen der Regen gegen den Rumpf prasselte, schimmerte hinter den Fenstern des Salons ein einladendes Licht. Vertäfelungen aus dunklem Holz umfassten die Einrichtungen und verliehen dem Raum ein Gefühl klassischer, maritimer Behaglichkeit. Auf der rechten Seite befand sich ein runder Esstisch, der von einer halbrunden Sitzbank aus braunem Leder eingerahmt wurde und für weit mehr als nur die täglichen Mahlzeiten genutzt werden konnte. Linker Hand lag ein Sitzbereich mit einem bequemen Ecksofa aus sandfarbenem Stoff samt Tischchen und einem Kanadier-Sessel. Massive Schlichtheit ließen keinen Zweifel daran, für welche Person er gedacht war, selbst wenn diese ihn nicht wie jetzt gerade mit seiner Präsenz vervollständigte.
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Hui, das war bislang die aufregenste Geschichte, die ich von Dir gelesen habe. Aber auch hier ist der "Master" wieder feinfühlig und nicht brutal, das gefällt mir sehr. Kribbeln im Bauch...
danke, dass ich diese wunderbaren Zeilen lesen durfte. Ja, ich mag Deine Art zu schreiben. Ein Ambiente, hier dieses besondere, maritime zu schaffen. In diesem dann eine Handlung zu platzieren, die man quasi sofort vor Augen hat. Bei der man das Salz der See und den Duft der Holztäfelung, genau so wie den langsam aufkommenden Schweiß auf ihrer Haut riechen kann. Bei der man seine Worte hört, sieht wie Wassertropfen aus ihrem Haar perlen.
Auch mir würde eine Fortsetzung natürlich gefallen. Aber auch so, hat diese Geschichte einen eigenen Reiz für den ich gern noch *** vergebe.
die Geschichte mag ich. Sie ist mal spritzig, mal flüßig, mal mit Wogen voller Tivialitäten gespickt (nein, das ist nicht negativ gemeint) und mal stetig tropfend formuliert. Das ist stringent und das tut deinen Geschichten gut. Ich freue mich schon darauf, wenn deine Dämme brechen und die Fortsetzung folgt
Vielen Dank für eure Kommentare und nachdem dies nur eine Vorgeschichte werden sollte, wird es hoffentlich bald mehr davon geben.
P.S. Der subergute Film basiert auf einer Romanreihe, die sehr lesenswert ist. Allerdings sehr realitätsnahe... die Neunschwänzige wird dort z.b. nicht zum Spaß ausgepackt
25.11.2018 um 01:52 Uhr
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