Als er die heiße Schokolade sah, lächelte er. Hätte Sandra das gesehen, wäre sie vielleicht geflohen. So war sie jedoch unvorbereitet, als er näher zu ihr trat und sich seine Hände auf die ihren legten. Er würde ihr schon beibringen, wie man sich nicht versehentlich die Finger verbrennt.
Info: Veröffentlicht am 24.12.2015 in der Rubrik BDSM.
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Mit einem dumpfen Klacken schloss sich das Backrohr, nachdem es das nächste Blech mit Keksen empfangen hatte. Noch würde es für heute nicht abkühlen können, denn die Arbeit war nicht beendet. Doch die angenehme Wärme, die hinter dem Glas hervor strahlte, trug zu der herrschenden Stimmung bei.
Der Duft nach frisch gebackenem Teig erfüllte die Küche und rief verlockende Kindheitserinnerungen an kleine Bäckereien wach. Der Geruch nach Vanille und Zimt vermischte sich mit dem würzigen Aroma nach Kardamom, während sich die einzelnen Tiegel und Flaschen die Arbeitsfläche mit anderen Zutaten teilten. Eine offene Mehlpackung stand in einer Ecke, nachdem der wiederholte Griff danach dafür gesorgt hatte, dass Spuren aus weißem Staub die winterliche Aussicht auf Schnee auch hier herein trugen. Ein Backblech mit frischen, aber inzwischen ausgekühlten Keksen ruhte neben Herd und harrte seiner Leerung. Daneben wartete in einem kleinen Topf die dunkelbraune Masse geschmolzener Schokolade, um zur Fertigstellung der `Ischler` genannten Köstlichkeiten beizutragen.
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Kommentare von Leserinnen und Lesern
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Gelöscht.
30.12.2016 um 22:48 Uhr
Eine sehr schöne Geschichte, die mich einerseits schmunzeln, anderseits aber auch Bilder genießen ließ. Ich mag Deine Art zu schreiben sehr gern, weil Du Szenen genau genug beschreibst, um Stimmungen zu erzeugen, dabei aber klar bleibst und Dich nicht in verwirrenden Details verlierst.
Allein mit Deiner Erzählweise schaffst Du es immer wieder, mich mitzunehmen. Dies war auch bei diesem Plätzchenbacken nicht anders. Du malst ein wunderbares Bild einer alltäglichen Küchenszene, mischst es mit (im wahrsten Sinne) "heißer" Schokolade, bis es prickelt. Toll, wirklich toll.
30.12.2016 um 22:48 Uhr
Eine sehr schöne Geschichte, die mich einerseits schmunzeln, anderseits aber auch Bilder genießen ließ. Ich mag Deine Art zu schreiben sehr gern, weil Du Szenen genau genug beschreibst, um Stimmungen zu erzeugen, dabei aber klar bleibst und Dich nicht in verwirrenden Details verlierst.
Ein Dankeschön.
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