Schon lange habe ich diese Vorlieben: Intensiv riechende Frauenfüße und geschmeidiges Latex. Ich trage dieses besondere Material selbst, sehe es aber gerne an einer Frau. Bisher hatte ich Bedenken, davon offen zu erzählen. Ich dachte, man könnte mich für einen Spinner halten.
Es war ein herrlicher Frühlingstag. Die Sonne schien den ganzen Tag und wärmte angenehm meinen Rücken, während ich das Unkraut im Garten jätete. Eine sanfte Brise wehte einen blumigen Duft an mich heran, welcher meine Sinne tanzen ließ.
»Was für eine schöne Jahreszeit der Frühling ist«, dachte ich mir, während ich der anstrengenden Tätigkeit nachging. Mir schmerzte bereits der Rücken, da ich die harte Arbeit nicht gewohnt war. In einer Drehung richtete ich mich auf und ließ meinen Blick über die Gartenlandschaft schweifen. Stolz erfüllte mich beim Anblick dieser opulenten Pracht, die bald in voller Blüte stehen würde.
Mein Blick verfing sich in meinen Gartenhandschuhen, welche aus Gummi und an der Handinnenfläche genoppt waren. Als ich sie vorhin aus der Verpackung nahm, gefiel mir der materialtypische Geruch. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass er mich erregte. Schamhaft bemerkte ich das Erröten meiner Wangen. Gartenhandschuhe waren doch Gebrauchsgegenstände und keine Stimulatoren!
Diese angenehme Wahrnehmung hatte ich neulich auch beim Fensterputzen, als ich wegen der Reinigungsmittel Schutzhandschuhe trug. Dieses recht feste Gummi-Material, verbunden mit einem süßlichen Geruch, nahm meine Sinne gefangen. Es war verwirrend und unglaublich aufregend; als würde ich eine neue Welt betreten, die voller Verheißungen lockte.
Du erhältst kostenlos Zugriff auf BDSM-Geschichten, Hörtexte und Podcasts. Du kannst im Forum und im Chat andere Mitglieder kennenlernen. Und wir bieten dir viele weitere Vorteile.
Alles gut, dein Satire-Kommentar trifft es vorzüglich, ich musste selbst schmunzeln...
Du hast es sehr gut zusammengefasst, wie ich finde. Ich habe in der Tat ein Ideal einer Fetisch-Vereinigung geschrieben, leicht, unbeschwert, lustvoll, sinnlich...
Danke für das Kommentieren, Bewerten und deine Zeit des Lesens.
Ich verstehe dich, und du siehst es genau richtig. Ich hätte die Geschichte schwer schreiben können, doch ich wählte sie leicht mit dem Schwerpunkt auf dem Fetischsex. Ich war in einer sinnlich-sexuellen Stimmung, als ich sie schrieb und reagierte mich ein wenig ab...
Die Füße von einem Fußfetischisten verwöhnt zu bekommen ist etwas Wundervolles...:)
Du schätzt meine Geschichte sehr gut ein, danke dafür und für deine Zeit des Lesens und des Kommentierens...
Ich würde mich der Meinung von Meister Y grundsätzlich anschließen. Mir hätte es auch besser gefallen, wenn man mehr von der Gefühlswelt der Protagonisten erfahren hätte, das "Geständnis" ging mir persönlich zu flott, zu einfach von den Lippen. Auch wenn der Mann anscheinend schon lange darauf gehofft hatte, sich zu offenbaren, und mit seinem "Socken-Geschenk" - wie lange das wohl gut versteckt schon auf seinen Einsatz gewartet hat? - entsprechend darauf vorbereitet war.
Da haben sich Zwei getroffen, beide mit dem "Grünen Daumen" ausgestattet. Ob sich das Paar bewusst ist, welches unwahrscheinliche Glück es hat. Sie haben sich mit ihren doch recht ausgefallenen Deviationen gefunden und das alles, ohne intime Profile auf fragwürdigen Seiten im Netz, ausfüllen zu müssen. Ich bin beeindruckt, hier werden wirklich keine "Randgruppen" ausgeklammert. (Achtung Satire!) Entschuldigung und Danke
Vielen lieben Dank für Ihre Zeit des Lesens und der Bewertung. Ja, Ihre geschilderten Aspekte kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich schrieb dieses Mal eine leichte Geschichte... Das Ideal eines Geständnisses, das so in der Realität leider nicht immer geschieht. Bewusst wählte ich zwei Menschen, die die Nachbarn von jedem von uns sein könnten. Fetisch im Garten, ganz nah, nicht in einem fernen Studio.
Ich bin gespannt, wie der Fetischsex ankommt. Vielen Fetischbegeisterten begegnet oftmals Intoleranz. Sie verstecken sich und erübrigen sehr viel Mühe auf das Verbergen und Verheimlichen ihrer Begierden. Auch ein ehelicher Rahmen ist mitunter nicht immer der Fall, wenn es um das Ausleben des Fetischs geht.
Schön Meister Y, dass Sie sich auf meine kleine und leichte Geschichte einlassen konnten.
Das nächste Mal werde ich wieder eine schwere verfassen. In meinen schweren Geschichten liegt als der Schwerpunkt auf den Gewissenskonflikten meiner Akteure.
Vielleicht haben Sie Lust und Möglichkeit, meine erste Geschichte hier zu lesen? Sie ist rein aus der Sicht eines Mannes erzählt, der in schweren inneren Kämpfen verwoben ist...
Haben Sie Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Rückmeldung.
Liebe Chezjulia, ein Text, der bei Fetischliebhabern ganz sicher gut ankommt, mir persönlich aber ein bissch zu flach daherkommt. Das liegt nicht daran, dass ich mit diesem Fetisch nichts anfangen kann, das liegt daran, dass es mir an Gefühl und Handlung ein wenig gefehlt hat. Masturbation im Garten, jeweils vor dem Anderen, ein Geständnis des Gatten, das alles hätte mehr umschrieben, mehr ausgebaut werden können. Wie fühlt sie sich, als er ihr sein Herz öffnet? Was empfindet sie? So etwas hätte mich zum Beispiel interressiert.
Trotzdem wird es Leserinnen und Leser geben, denen der Text gut gefällt, bei denen er ankommt und das zu recht!
16.10.2021 um 11:45 Uhr
Lieber Amadeus!
Alles gut, dein Satire-Kommentar trifft es vorzüglich, ich musste selbst schmunzeln...
Du hast es sehr gut zusammengefasst, wie ich finde. Ich habe in der Tat ein Ideal einer Fetisch-Vereinigung geschrieben, leicht, unbeschwert, lustvoll, sinnlich...
Danke für das Kommentieren, Bewerten und deine Zeit des Lesens.
Liebe Grüße
Julia
Zu diesem Beitrag im Forum.