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Blackwater & Toy: Die Zeit meines Lebens

Ich hatte Lilith manipuliert und meinen Willen auf sie übertragen. So wie sie meisterlich meine Lüsternheit hervorzulocken verstand. War es möglich, dass ich langsam zu einer geschickten Verführerin und zu Recht begehrten Spielpartnerin wurde? Ich glaubte es fast.

Eine BDSM-Geschichte von Tek Wolf.

  • Info: Veröffentlicht am 28.09.2019 in der Rubrik BDSM.

  • Folge: Dieser Text ist Teil einer Reihe.

  • Urheberrecht: Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung sind nicht erlaubt. Mehr.

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Ich war erstaunt zu erfahren, dass manche Ausländer unsere britische Insel für regnerisch und nebelverhangen halten. Freilich, durch unser Seeklima haben wir ergiebigere Niederschläge als der Kontinent, aber es gibt bei uns auch lange, sonnendurchglühte Sommer. So wie dieser, der gerade erst begonnen hatte und schon für schweißtreibende Temperaturen sorgte.

Wer von meinen Landsleuten konnte, fuhr in den Urlaub oder versuchte, zumindest eines unserer berühmten Strandbäder entlang der Küste aufzusuchen. Eine südliche Gesinnung erfasste uns alle und das Land wollte eine lange Siesta halten. Selbst meine geschäftige Lilith sann nach Möglichkeiten, ein wenig Müßiggang zu betreiben. Und natürlich bezog sie mich in ihre Planung mit ein.

Unweit unserer Stadt, eingebettet in die malerische Landschaft Südenglands, lag ein exklusiver Country-Club mit Golfplatz und sogar einem eigens abgezweigten Flussarm, der für Abkühlung sorgte und Wassersport ermöglichte. Mir war dieser Ort gänzlich unbekannt gewesen, bis ich mit Lilith dort eintraf. Ich staunte nicht schlecht über den gediegenen Luxus und die ungeheure Größe der Anlage. Sollte im Jenseits ein Himmel für reiche Leute existieren, sah er diesem Areal bestimmt verblüffend ähnlich.

Was mich hingegen nicht wunderte, war, dass Lilith entweder alles gehörte oder sie zumindest einen großen Anteil hielt. Unsere Ankunft wurde zelebriert, wie ein kleiner Staatsempfang. Ich sah, schon als unser Rolls-Royce in die opulent angelegte Einfahrt bog, dass scheinbar das Gros der Bediensteten - und das waren nicht wenige - in ihren jeweiligen Uniformen Spalier standen.

Der Chauffeur, schwitzend in seiner schwarzen Uniform, aber immer um Haltung bemüht, öffnete zuerst Lilith den Fond und schließlich auch mir. Ich strich mein Sommerkleid glatt und war emotional hin- und hergerissen zwischen Scham, weil ich an der Seite meiner Herrin dem Mittelpunkt der Aufmerksamkeit unverdienterweise nahe war, und Aufregung, eine so ungewöhnliche Erfahrung machen zu dürfen.

Ein steifer Oberbutler begrüßte Lilith und mich, überschlug sich - zumindest nach britischen Maßstäben - fast mit Komplimenten und Beteuerungen, welche Ehre es war, uns aufnehmen zu dürfen. Natürlich rannte er mit dieser Katzbuckelei bei meiner Herrin offene Türen ein. Sie schnurrte wie ein Panther und mit ebensolcher Eleganz schritt sie die Reihen ab. Ich trippelte unsicher hinter ihr her, immer in Sorge das Protokoll zu verletzen und mich daneben zu benehmen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Tek Wolf

Autor. Förderer.

20.03.2025 um 09:23 Uhr

Danke für dein Lob. Beim Schreiben hatte ich immer befürchtet, ich hätte es mit der "Romantik" und den Andeutungen etwas übertrieben. Aber wenn es dir so sehr gefällt, bin ich beruhigt

Zu diesem Beitrag im Forum.

20.03.2025 um 04:38 Uhr

Was für ein schönes Gefühl wenn man sich so demütig fühlen darf vor der Herrin. Sich in tiefer ergebenheit und Liebe zu der Person und der Erhabenheit der Schönheit,  auf Knien geht und dankbar die Füße küsst.

 

Wenn es dann auch so gehör bekommt, dann ist es ein wunderschönes Geschenk.

 

Wieder einmal hast Du es geschafft, mir diese Szene vor dem Landhaus deutlich vor dem inneren Auge zu malen. Ich kann mir gut vorstellen wie sich Henrietta fühlen muss.

 

Danke schön, lieber Tek Wolf für ein weiteren Teil dieser Reihe

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04.06.2021 um 23:23 Uhr

gefällt mir gut, schöne erotische Geschichte, schön geschrieben

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24261

Gelöscht.

24.12.2020 um 01:53 Uhr

Wow, zum mitfiebern gut geschrieben.

Danke

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24126

Gelöscht.

30.08.2020 um 11:42 Uhr

Wirklich eine wunderschöne erotische Geschichte, danke.

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24280

Gelöscht.

01.08.2020 um 00:18 Uhr

Eine wunderbar erotische Erzählung, von der ich gerne eine Fortsetzung lesen würde.

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22386

Gelöscht.

27.01.2020 um 23:25 Uhr

Aufregend - und ich wäre gerne eine Frau, um diesen romantischen Tanz um Annäherung noch besser mit tanzen zu können.

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20397

Gelöscht.

26.12.2019 um 23:59 Uhr

Perfekt. Wunderschön.

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22655

Gelöscht.

31.10.2019 um 16:49 Uhr

Eine schöne Geschichte!

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Hans Bergmann

Autor.

10.10.2019 um 04:15 Uhr

Ich denke darüber nach, ob die Distanz zwischen der Ebene der Bediensteten und dem außergewöhnlich hohen Lebensniveau deiner Protagonisten die erotischen Handlungen derart verdeutlichen und intensivieren, dass sie, obgleich nicht allzu viel passiert, so eindringlich und knisternd wirken, oder mehr noch die Art des intensiven, weichen und emotional einfühlsamen Schreibstils dazu beiträgt. Deine Geschichte habe ich als Ausschnitt aus einem umfangreicheren Text gelesen.

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