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Und überhaupt, ist es nicht Sache der Herrin, zu bestimmen, ob und wie viel Alkohol ihre Sklavin trinken darf? Was hat sich Beatrice gewünscht? Konsequenz und Strenge? Das bekommt sie, schon bald. Und damit die Sache abgerundet wird, muss sie auf ihre drei täglichen Zigaretten ebenfalls verzichten.

Eine BDSM-Geschichte von Hekate.

  • Info: Veröffentlicht am 20.12.2024 in der Rubrik BDSM.

  • Folge: Dieser Text ist Teil einer Reihe.

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Bild: Schattenzeilen, Midjourney

Major und Daniel (5)

Heiligabend, 9.55 Uhr, Rückblick.

 

Man sagt, dass die Leute im Norden der skandinavischen Länder ihre Häuser bunt anmalen, um Depressionen entgegenzuwirken. Etwas Helles und Fröhliches braucht man, wenn einige Monate im Jahr die Sonne nicht aufgeht oder nur flach am Horizont ihre Bahn nimmt. Jeder Mensch braucht Licht, sonst verkümmert er. Es ist wie mit Pflanzen in der Dunkelheit. Auf Dauer haben sie keine Chance, sterben.

Wie viele Menschen sitzen am Tag des Heiligabends in ihren Wohnungen, schauen aus dem Fenster und ihre Traurigkeit verstärkt sich bei diesem Wetter. Wenn niemand da ist, bleiben nur der Fernseher und die eine oder andere Flasche, um Einsamkeit und Trauer zu verdrängen. Mag sein, dass so etwas ein Mittel ist, die Weihnachtstage zu überstehen, ein Dauerzustand darf es nicht werden.

Es gibt keinen Grund für Alkohol ohne Grund. Was ist ein Grund? Wenn ein Künstler Leere im Kopf hat, ihm Ideen fehlen, ist das kein Grund. Wenn ein Mensch einen schweren Tag hinter sich hat, ist das ebenfalls kein Grund. Anstelle des Feierabendbieres ist ein Spaziergang die bessere Variante. Sicher, Alkohol enthemmt, beruhigt, öffnet, auch die Fantasie. Aber ist nicht ein klarer Kopf die beste Droge? Der reine, unbeeinflusste Geist muss stärker sein, auch im künstlerischen Ausdruck klarer und wahrer als das, was ein vernebeltes Hirn herausbringt. Alkohol enthemmt, den Geist und damit auch den Körper. Es gibt Paare, die können nüchtern nicht miteinander umgehen. Aber mit ein paar Gläsern im Kopf reiben sie sich solange aneinander, bis es ihnen kommt.

Überall wird gesoffen. Kein Klub, keine Veranstaltung ohne den hemmungslösenden Hemmungslöser. Das Tanzen fällt leichter, Gespräche werden lockerer. Die Angst vor Enttäuschungen sinkt.

Annalena braucht keine Drogen, kein Kokain, keinen Joint, auch keinen Alkohol.

Beatrice sagt häufig, dass das an den vielen realistischen Werken liegt, die sie malt.

Bei ihr liegen die Dinge anders. Sie nutzt häufig Gelegenheiten zum Trinken. Ein verkauftes Bild wird ebenso begossen wie ein guter Vertrag. Gespräche mit Kunstinteressenten, Treffen in Theaterpausen, auf Vernissagen, jeder Restaurantbesuch, ob geschäftlich oder privat, wird von Alkohol begleitet. Vor Sessions nimmt Beatrice gern einen Wein und danach meist noch einen oder zwei.

Damit ist nach Weihnachten Schluss. Beatrice ist gut in ihrem Job, aber könnte es nicht sein, dass sie noch besser wird, wenn sie auf die lösende Wirkung des Alkohols verzichtet? Es genügt, wenn die anderen gelöst sind. Vielleicht verkauft sie besser mit völlig klarem Kopf. Und überhaupt, ist es nicht Sache der Herrin, zu bestimmen, ob und wie viel Alkohol ihre Sklavin trinken darf? Was hat sich Beatrice gewünscht? Konsequenz und Strenge? Das bekommt sie, schon bald. Und damit die Sache abgerundet wird, ist es für Beatrice an der Zeit, auf ihre drei Zigaretten täglich zu verzichten.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

dienerin

Autorin. Förderer.

09.03.2025 um 19:51 Uhr

Zuerst eine Frage, bevor ich die vergesse:

Kann es sein, dass hier im Text ein Wort fehlt?:

"Annalena sprach mit dem Major kurz vor Beginn der (fehlt hier das Wort Session?) darüber, der sich lächelnd für die Information bedankte."

 

Das ist eine für mich heftige Geschichte.

ich kann mit der Beschriebung wie der Kopf unter Wasser ist, nur schwer umgehen.

Du beschreibst aber so, dass ich das Bild sehr deurlich vor Augen habe. Dazu zu hören, wie Annalena darüber denkt, finde ich merrkwürdig und gleichzeitig passend.

 

Ich mag meine Schwierigkeiten mit dem Inhalt haben, finde die Geschichte aber gut geschrieben

Danke

Zu diesem Beitrag im Forum.

08.03.2025 um 04:30 Uhr

In einer  BDSM-Beziehung kann sub einfacher an einer gesunden Lebensweise gehalten werden.

Zu diesem Beitrag im Forum.

25.12.2024 um 05:03 Uhr

Ja ich glaube das eine gute und respektvolle D/S Dynamik jedem Part gut tut und im Leben weiter bringt.

Wie zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören zu können oder wie hier das Beispiel mit dem Alkohol. 

Im Gegenzug schenkt Sub seine Hingabe, das Vertrauen und ggf viel Lebenszeit.

BDSM ist so viel mehr als nur Demütigung, schlagen und Dominanz.

Zu diesem Beitrag im Forum.

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